Zitate zu den Sakramenten
 

Taufe

Hiermit nehme ich deine Schuld von dir und bekleide dich mit festlichen Gewändern.
Altes Testament, Sacharia 3,4

Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet.
Neues Testament, Matthäus 28,19

Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt.
Neues Testament, Galater 3,27

Alle, die wir auf Christus getauft sind, sind in seinen Tod getauft. So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.
Neues Testament, Römer 6,3-4

Durch das Wasser der Taufe hat der heilige Geist uns noch einmal geboren und uns zu neuen Menschen gemacht.
Neues Testament, Titus 3,5

Die Taufe wäscht nicht den Schmutz von eurem Körper, sondern durch sie bitten wir Gott um ein gutes Gewissen. Das ist möglich, weil Jesus Christus auferstanden ist.
Neues Testament, 1. Petrus 3,21

Die Taufe ist das Siegel des ewigen Lebens.
Irenäus von Lyon (130-202), Bischof und Märtyrer

Du hast das weiße Kleid empfangen zum Zeichen, dass du die Hülle der Sünde abgelegt und das reine Gewand der Unschuld angezogen hast.
Aurelius Ambrosius (340-397), lateinischer Kirchenvater, Bischof von Mailand und Hymnendichter

Die Taufe heißt auch Wiedergeburt, weil wir durch sie ein neues Leben beginnen.
Johannes von Damaskus (650-754), syrischer Kirchenlehrer

Die Taufe ist der Anbeginn des geistlichen Lebens und das Tor zu den Sakramenten.
Thomas von Aquin (1225-1274), scholastischer Theologe und Philosoph

Die Taufe hat nicht allein reinigende, sie hat auch erleuchtende Kraft.
Thomas von Aquin (1225-1274), scholastischer Theologe und Philosoph

Gerade aus diesem Grund müssen die Kinder getauft werden, weil sie noch keine Vernunft haben, und weil je weniger Vernunft, umso größer die Empfänglichkeit für den Glauben.
Martin Luther (1483-1546), deutscher Augustinermönch, Reformator

Die Taufe ist das Zeichen der Initiation durch das wir in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen werden.
Johannes Calvin (1509-1564), Schweizer Reformator

Da ist so ein Mensch - was man so einen Christen nennt: dessen Glaube darin besteht, dass er keinen hat. Er heiratet und bekommt Familienzuwachs. Ein Pastor träufelt mit Anmut ein paar Tropfen Wasser über den Kopf des süßen kleinen Kindes. Und das wagt man Gott zu bieten unter dem Titel: Heilige christliche Taufe.
Søren Kierkegaard (1813-1855), dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller

Jede Woche einmal sollten wir unseren Taufbund erneuern.
Karl Julius Weber (1767-1832), deutscher Schriftsteller

So wie es in den fortschrittlichen Kreisen üblich war, hatten meine Eltern beschlossen, mich mit zwanzig Jahren meine Religion selbst wählen zu lassen, falls ich wider alle vernünftigen Erwartung es für gut befinden würde, eine zu haben.
André Frossard (1915-1995), französischer Journalist und Essayist

Kommunion (Abendmahl, s.a. Messe)

Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn vertraut.
Altes Testament, Psalm 34,9

Hier gibt es nicht Schoßkinder und nicht Stiefkinder: am Tisch des Herrn sind alle gleichen Ranges.
Gregor von Nazianz (um 320-390), Patriarch von Konstantinopel, kapadokischer Bischof und Kirchenlehrer

Die heilige Kommunion nimmt das Kreuz nicht ab, gibt aber immer Kraft, das Kreuz zu tragen.
Gregor von Nazianz (um 320-390), Patriarch von Konstantinopel, kapadokischer Bischof und Kirchenlehrer

Du hörst das Wort "Der Leib Christi", und du antwortest: "Amen". Sei also ein Glied Christi, damit dein Amen wahr sei!
Aurelius Augustinus (354-430), Bischof von Hippo in Nordafrika, Philosoph, Kirchenvater, Heiliger

Wer die heilige Kommunion nur aus Gewohnheit empfängt, wird an der Freigebigkeit Gottes keinen Anteil haben.
Gertrud von Helfta (1256-1302), deutsche Mystikerin, Schrifstellerin, Heilige

Rechte Achtsamkeit nach dem Empfang der heiligen Kommunion ist die beste Vorbereitung zum Empfang größerer Gnaden.
Thomas von Kempen, auch Thomas a Kempis (Thomas Hemerken) (um 1380-1471), deutscher Augustiner-Chorherr und Mystiker

Den Leib nähren wir öfters am Tage, und die Seele sollen wir nur einmal im Jahre nähren?
Karl Borromäus (1538-1584), Erzbischof von Mailand, Kardinal und katholischer Heiliger

Er ist mir Speise und Trank, Gesundheit und Arznei.
Nikolaus von Flüe (1417-1487), Schweizer Einsiedler, Asket und Mystiker

Ich bin unzähligen Zerstreuungen ausgesetzt; wenn ich aber die heilige Kommunion empfange, dann sammle ich mich. Die Gelegenheiten, Gott zu beleidigen bieten sich täglich dar, deshalb schütze ich mich durch die heilige Kommunion auch alle Tage davor. Ich benötige Licht und Weisheit zur Abwicklung heikler Geschäfte, darum berate ich mich alle Tage mir Jesus in der heiligen Kommunion.
Thomas Morus (1478-1535), englischer Staatsmann und Humanist, Märtyrer unter Heinrich VIII.

Besser ist es, aus Liebe hinzutreten, als aus Ehrfurcht wegzubleiben.
Ludwig von Granada (1504-1588), spanischer Dominikaner-Prediger und Schriftsteller

Aus Liebe muss der empfangen werden, der sich uns nur aus Liebe geschenkt hat.
Franz von Sales (1567-1622), französischer Theologe, Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger

Die alten Apostel kamen aus dem Abendmahlsaal, die neuen Apostel kommen aus der Kommunionbank.
Michael von Faulhaber (1869-1952), deutscher katholischer Theologe, Erzbischof von München, Kardinal, Gegner der Nazis

Ein Kommuniontag ohne jede Caritas wäre ein Kommuniontag ohne Danksagung.
Michael von Faulhaber (1869-1952), deutscher katholischer Theologe, Erzbischof von München, Kardinal, Gegner der Nazis

Dem Heiligen Messopfer beizuwohnen, ohne zu kommunizieren, ist sozusagen eine verstümmelte Handlung.
Fénélon (Francois de Salinac de La Mothe-Fénelon) (1651-1715), französischer katholischer Theologe, Erzbischof und Schriftsteller

Wenn der Heiland sich euch schenkt, werdet ihr euch wieder mit neuem Mute den Armen schenken können.
Vinzenz von Paul (1581-1660), französischer katholischer Ordensstifter, Heiliger, Gründer der Caritas

Firmung (Konfirmation)

Ich mache sie stark durch den Herrn, und sie werden in seinem Namen ihren Weg gehen.
Altes Testament, Sacharia 10,12

Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. Diese zogen hinab und beteten für sie, sie möchten den Heiligen Geist empfangen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur auf den Namen Jesu, des Herrn, getauft. Dann legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist.
Neues Testament, Apostelgeschichte 8,14-17

Dies ist die Sitte der Kirche, dass zu denjenigen, welche in kleineren, entfernteren Städten durch die Priester und Diakone getauft sind, der Bischof hinausgeht, um ihnen unter Anrufung des Heiligen Geistes die Hände aufzulegen.
Hieronymus (331-420), lateinischer Kirchenvater

Der Gefirmte empfängt die Fähigkeit, den Glauben durch Worte gleichsam von Amts wegen öffentlich zu bekennen.
Thomas von Aquin (
1225-1274), scholastischer Theologe und Philosoph

In der Firmung erlangt der Mensch das Vollalter des geistlichen Lebens.
Thomas von Aquin (1225-1274), scholastischer Theologe und Philosoph

Die Firmung ist die Priesterweihe zum allgemeinen Priestertum, die Einweihung zum Aposteltum.
Michael von Faulhaber (1869-1952), deutscher katholischer Theologe, Erzbischof von München, Kardinal, Gegner der Nazis

Als Getaufte und Gefirmte müssen wir unsere Bereitschaft steigern, alles zu unternehmen, was die Verbreitung des Evangeliums und die Erlösung der Welt von uns fordert.
Madeleine Delbrêl (1904-1964), französische Sozialarbeiterin und Mystikerin

Bußsakrament (Beichte)

Weder Kraut noch Wundpflaster machte sie gesund, sondern dein Wort, Herr, das alles heilt.
Altes Testament, Weisheit 16,12

Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.
Neues Testament, Johannes 20,23

Das Bekenntnis der Sünden wäre schwer, wenn es vor Spöttern unter Gelächter und Spottreden geschehen müsste… So aber nicht…
Tertullian (Quintus Septimus Florens Tertullianus) (160-220), lateinischer Kirchenlehrer

Beichte an erster Stelle jene Sünde, die dich am meisten beschämt, so wird dir das Bekenntnis der übrigen Sünden leicht sein.
Johannes Bonaventura (1221-1274), italienischer Philosoph, Franziskaner

Um der Schätze der ganzen Welt gäbe ich die Beichte nicht her; denn ich weiß, was ich ihr für Stärke und Trost zu verdanken habe. Lieber wollte ich die Tyrannei des Papstes wieder Leiden, als in die Abschaffung der Beichte einwilligen.
Martin Luther (1483-1546), deutscher Augustinermönch, Reformator

Als das beste Erziehungsmittel erweist sich die häufige Beichte.
Petrus Canisius (1521-1597), niederländischer katholischer Reformer, Jesuit

Gott führt die Seelen verschiedene Wege, und es ist nicht unumgänglich notwendig, dass ein Beichtvater diese alle kennt.
Theresia von Avila (Teresa de Cepeda y Ahumada) (Teresa de Cepeda y Ahumada) (1515-1582), spanische Mystikerin, reformierte den Karmeliterorden, katholische Heilige

Die katholische Religion verpflichtet nicht dazu, dass man seine Sünden ohne Unterschied allen Menschen offenbare; sie duldet es, dass man allen anderen Menschen verborgen bleibe, aber sie nimmt einen einzigen davon aus, und gebietet, dass man ihm das Innerste seines Herzens offenbare, und sich ihm so zeige, wie man ist. Es gibt nur diesen einen Menschen auf der Welt, dem die Augen über uns selbst zu öffnen sie uns gebietet, und sie verpflichtet ihn zu einer unverletzlichen Verschwiegenheit, welche bewirkt, dass diese Erkenntnis in ihm ist, als besäße er sie überhaupt nicht. Kann man sich etwas Liebevolleres und Milderes vorstellen?
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker

Es ist in der Tat eine große Wohltat Gottes, dass er seiner Kirche die Gewalt gegeben hat, Sünden nachzulassen und zu behalten, eine Gewalt, welche die Kirche durch die Priester ausübt, deren Amt daher ohne Sünde nicht verachtet werden kann.
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), deutscher Philosoph, Mathematiker, politischer Schriftsteller und Forscher

Die Beichte ist eine so vortreffliche Anstalt, dass, wenn sie nicht vorhanden wäre, man sie erfinden müsste.
Voltaire (François Marie Arouet) (1694-1778), französischer Schriftsteller und Philosoph, Aufklärer

Ehemals (nämlich vor der Reformation) konnte eine Gewissenslast durch andere vom Gewissen genommen werden. Jetzt muss ein belastetes Gewissen sie selbst tragen und verliert die Kraft, mit sich selber in Harmonie zu kommen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter

Die Beichte hat in ihrem Wesen gewiss große Kräfte für die Bildung des Volkes.
Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827), Schweizer Pädagoge und Sozialreformer

Zum Beichten und zum Sterben muss man immer bereit sein; denn man weiß nicht, zu welcher Stunde der Herr kommt.
Clemens Maria Hofbauer (1751-1820), böhmischer Prediger und Beichtvater, Gründer der Redemptoristen  

Das Bußsakrament ist ein Ventil für Lebensunlust und Lebensüberdruss, für den furchtbaren Druck der Schuld.
Wilhelm Keppler (1852-1926), deutscher katholischer Theologe, Bischof

Die Kirche hat mit ihrer Buß- und Beichtordnung das mittelalterliche Europa domestiziert.
Max Weber (1864-1920), deutscher Soziologe

Statt zum Sakrament floh ich zur Wissenschaft: Ich beichtete dem Arzt und empfing von ihm die einzige Absolution, welche die Welt zu spenden vermag, nämlich die Absolution des Psychiaters, vor dem es keine Sünde gibt, die nicht vergeben werden kann, weil es keine Seele gibt, die sich Gott versagen kann. Und diese Absolution hat mir jenen furchtbaren Frieden verliehen, von welchem heute Tausende leben, deren Krankheit nichts anderes ist, als dass sie den Frieden Gottes verschmähen.
Gertrud von le Fort (1876-1971), deutsche Schriftstellerin

Wozu dient es, zu beichten, wenn man die Frucht seiner Sünde liebt.
Graham Greene (1904-1991), englischer Schriftsteller

Priester haben den großen Vorzug, dass sie sich die Sprechstunde nicht bezahlen lassen.
Simone de Beauvoir (1908-1986), französische Schriftstellerin

Ein Katholik hat die Beichte, um sich von seinem Geheimnis zu erholen, eine großartige Einrichtung; er kniet und bricht das Schweigen, ohne sich den Menschen auszuliefern, und nachher erhebt er sich, tritt wieder seine Rolle unter den Menschen an, erlöst von dem unseligen Verlangen, von Menschen erkannt zu werden.
Max Frisch (1911-1991), Schweizer Schriftsteller

Weihe (Priesterweihe)

Diese stellten sich vor die Apostel; die beteten und legten die Hände auf sie. Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger wurde groß zu Jerusalem.
Neues Testament, Apostelgeschichte 6,6-7

Wer sich Gott geweiht hat, der hat keinen Grund zu trauern, wohl aber fröhlich zu sein.
Ignatius von Loyola (Iñigo Lopes de Loyola) (1491-1556), spanischer Offizier, später Einsiedler, Gründer der Gesellschaft Jesu (Jesuiten)

Die Priesterweihe wird nicht gespendet als Heilmittel für einen einzelnen Menschen, sondern für die ganze Kirche.
Thomas von Aquin (1225-1274), scholastischer Theologe und Philosoph

Ehe

Mit einer Frau, die du liebst, genieß das Leben alle Tage deines Lebens, die er dir unter der Sonne geschenkt hat.
Altes Testament, Kohelet 9.8

Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk und und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe auch ich, da will ich begraben sein… - nur der Tod wird mich von dir scheiden.
Altes Testament, Ruth 1,6

Was Gott verbunden hat, das soll der Mensch nicht trennen.
Neues Testament, Matthäus 19,6

Die meisten Fehler, welche fromme Menschen in der Ausübung ihrer Standespflichten begehen, kommen daher, dass sie sich nicht genug in der Gegenwart Gottes aufhalten.
Franz von Sales (1567-1622), französischer Theologe, Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger

Die Ehe ist ein Orden, in dem man noch vor dem Noviziat Profess machen muss. Gäbe es hier ein Probejahr wie in Klöstern, so würden nur sehr wenige die Gelübde ablegen.
Franz von Sales (1567-1622), französischer Theologe, Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger

Es gibt gar keine wirksamere Innere Mission als der Ehestand.
Johann Gottfried von Herder (1744-1803), deutscher Dichter

So ist der Begriff der Heiligkeit der Ehe eine solche Kulturerrungenschaft des Christentums und von unschätzbarem Werte, obgleich die Ehe eigentlich unnatürlich ist.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter

Hier reicht ein jugendliches Paar sich die Hände nicht zum vorüber gehenden Gruß oder zum Tanz: der Priester spricht seinen Segen darüber aus, und das Band ist unauflöslich.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter

Gott segne den Bund und gebe mir Kraft und Fähigkeit, meine Frau so glücklich und froh zu machen, als mein Herz es innig wünscht; er leite mich in Tun und Lassen nach seiner Gnade.
Carl Maria von Weber (1786-1826), deutscher Komponist, Dirigent und Pianist 

Unser Herrgott aber hat den heiligen Ehestand von Anfang an nicht zu einem Bußwerk bestimmt; wenn er es doch wird, dann hat der törichte Mensch ihn selbst dazu gemacht.
Adolf Kolping (1813-1865), deutscher katholischer Priester, Begründer des Kolpingwerks, "Gesellenvater"

Das Einzige, was die Ehe heiligen kann, ist Liebe und die einzig echte Ehe ist die, die von Liebe geheiligt ist.
Leo Tolstoi (1828-1910), russischer Dichter

Ehe ist mehr als Liebe zueinander. Sie hat höhere Würde und Gewalt. Denn sie ist Gottes heilige Stiftung, durch die er die Menschen bis ans Ende der Tage erhalten will.
Dietrich Bonhoeffer (1906-1945), deutscher evangelischer Theologe, von den Nazis im KZ ermordet

Krankensalbung

Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihn beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen.
Neues Testament, Jakobus 5,14-15

Die Zwölf machten sich auf den Weg ... und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.
Neues Testament, Markus 6,12-13

Es gibt Sakramente, die haben ihr Vorbild und Gleichnis schon im Alten Bund, z.B. Taufe und Opfer. Es gibt aber Sakramente, die ausschließlich dem Neuen Bund eigen sind: Firmung und Ölung.
Johannes Bonaventura (1221-1274), italienischer Philosoph, Franziskaner

In der Letzten Ölung wird der Mensch dazu bereitet, unvermittelt die Herrlichkeit zu empfangen.
Thomas von Aquin (1225-1274), scholastischer Theologe und Philosoph

Die Firmung salbt den Menschen für den Lebenskampf, die Letzte Ölung für den Todeskampf.
Michael von Faulhaber (1869-1952), deutscher katholischer Theologe, Erzbischof von München, Kardinal, Gegner der Nazis


       

 
  Home Übersicht Mitteilung Weiterempfehlen 

© Dr. Martin Weimer, Altdorf b.Nürnberg