Zitate über Jesus Christus
 

 

Es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Jesus Christus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung.
NT 1.Timotheus 2,4-5

Worin er selbst gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden.
NT, Hebräer 2,18

Christus regiert, Christus überwindet, Christus triumphiert.
Karl der Große (Carolus Magnus), 747-814, König der Franken und Langobarden, römischer Kaiser

Wäre er nicht geboren worden, die Welt wäre zugrunde gegangen, der Satan hätte sie gepackt.
Otfried von Weissenburg, 800-ca.870, katholischer Theologe und Dichter im Unterelsass

Das einzige wirkliche Lehrbuch ist unser Herr Jesus Christus. Diese Schule hat mich gelehrt, alles dranzugeben. Diesem Meister will ich leben.
Johannes Tauler, 1300-1361, Straßburger Dominikaner und Mystiker, möglicherweise Schüler Meister Eckarts

Ich hinterlasse in Westindien Christus, unseren Herrn, nicht einmal, sondern vieltausendfach, ausgepeitscht,gequält, geohrfeigt und gekreuzigt.
Bartolomé de Las Casas, 1474-1566, spanischer Dominikaner und Indianermissionar, Kämpfer für die Rechte der Indios

Wer Christus hat, hat genug.
Martin Luther, 1483-1546, deutscher Augustinermönch, Reformator

Christus hat jetzt keinen anderen Leib als euren, keine Hände außer euren. Eure Augen sind es, durch die Christi Erbarmen auf die Welt schaut. Mit euren Füßen geht Er umher und tut Gutes. Mit euren Händen will Er uns jetzt segnen.
Theresia von Avila (Teresa de Cepeda y Ahumada), 1515-1582, spanische Mystikerin, reformierte den Karmeliterorden, katholische Heilige

O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn, o Haupt, zum Spott gebunden mit einer Dornenkron.
Paul Gerhardt, 1607-1676, deutscher Dichter und evangelischer Theologe

Erkenntnis Gottes ohne Erkenntnis des eigenen Elends führt zum Hochmut. Erkenntnis des eigenen Elends ohne Erkenntnis Gottes führt zur Verzweiflung. Erkenntnis Jesu Christi gibt die rechte Mitte, weil wir da sowohl Gott wie unserem Elend begegnen.
Blaise Pascal, 1623-1662, französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker

Auf Jesus Christus schauen beide Testamente, das alte in der Erwartung, das Neue auf ihn als Urbild, und beide als auf ihren Mittelpunkt.
Blaise Pascal, 1623-1662, französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker

Ohne Jesus Christus wissen wir weder, was unser Leben, noch was unser Tod ist, noch was Gott ist, noch was wir selber sind.
Blaise Pascal, 1623-1662, französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker

Der erste und letzte Mensch ist Christus selbst und allein, weil all aus ihm erstehn, in ihm beschlossen sein.
Angelus Silesius (Johann Scheffler), 1624-1677, deutscher Dichter, Arzt, Priester

Ich kenne nur eine Passion: Jesus!
Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf, 1700-1760, Begründer der Herrnhuter Brüdergemeine, Tageslosungen

Sind das Leben und der Tod des Sokrates das Leben und der Tod eines Weisen, so sind das Leben und der Tod Christi das Leben und der Tod eines Gottes.
Jean-Jaques Rousseau, 1712-1778, französischer Philosoph und Schriftsteller

Die evangelische Geschichte soll eine Erfindung sein? Mein Freund! So erfindet man nicht, und die Taten des Sokrates, die niemand bezweifelt, sind nicht so beglaubigt als die Taten Jesu.
Jean-Jaques Rousseau, 1712-1778, französischer Philosoph und Schriftsteller

In Christus sieht der Mensch, wozu er berufen ist und was er werden kann.
Matthias Claudius, 1740-1815, deutscher Dichter, Redakteur, Erzähler und Herausgeber des Wandsbeker Boten

Käme er, man würde ihn zum zweiten Mal kreuzigen.
Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1823, deutscher Dichter

Christus, der Sohn Gottes ward wie wir, damit wir werden wie er.
Johannes Clemens Maria Hofbauer, 1751-1820, deutscher katholischer Theologe, 1. deutscher Redemptorist

Alexander der Große, Cäsar und ich, wir haben große Reiche gegründet durch Gewalt, und nach unserem Tod haben wir keinen Freund. Christus hat sein Reich auf Liebe gegründet, und noch heutzutage würden Millionen Menschen freiwillig für ihn in den Tod gehen.
Napoleon I. Bonaparte, 1769-1821, französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen von 1804-1814/15

Alles, was mit Grammatik und Examen zusammenhängt, ist nie das Höhere. Waren die Patriarchen examiniert oder Moses oder Christus? Die Pharisäer waren examiniert. Und da sehen Sie, was dabei herauskommt.
Theodor Fontane, 1819-1898, deutscher Dichter hugenottischer Abstammung

Niemals ist jemand weniger Priester gewesen als Jesus, niemals ein größerer Feind der Formen, welche die Religion unter dem Vorwande, sie zu beschützen, ersticken.
Ernest Renan, 1823-1892, französischer Orientalist, Religionshistoriker

Ohne Christus wäre die Geschichte unverständlich.
Ernest Renan, 1823-1892, französischer Orientalist, Religionshistoriker

Da war ein Weib, das war im Ehebruch begriffen. Die Geschichte ihrer Liebe wird uns nicht berichtet, aber diese Liebe war ohne Zweifel sehr groß, denn Jesus sagte, ihre Sünden sind ihr vergeben, nicht weil sie bereue, sondern weil ihre Liebe so stark und wundervoll wäre.
Oscar Wilde, 1854-1900, englischer Schriftsteller irischer Herkunft

Die Persönlichkeit des Jesus wurde fähig, in die eigene Seele aufzunehmen Christus, den Logos, so dass dieser in ihr Fleisch wurde.
Rudolf Steiner, 1861-1925, österreichischer Anthroposoph, Gründer der Anthroposophischen Gesellschaft, Begründer der Waldorfschulbewegung und heilpädagogischer Therapieformen

Bemühet euch nicht, neue Lehren zu predigen, sondern gebt euch hin in Liebe. Euer abendländisches Denken steht all zu sehr im Banne von Eroberungsgedanken, und euer traditioneller Wahn, Proselyten zu machen, ist neu eine Form davon. Christus predigt nie sich selbst oder ein neues Dogma oder eine Lehre, er predigt bloß Gottes Liebe. Jeder Christ soll sein wie Christus.
Rabindranath Tagore, 1861-1941, indischer Dichter, Nobelpreisträger für Literatur 1913

Obwohl Christus unerreichbar über allen Menschen ist, findet sich doch jeder in ihm wieder.
Ricarda Huch 1864-1947, deutsche Erzählerin und Lyrikerin

Weder Christus noch Buddha noch Sokrates haben ein Buch geschrieben, denn das hieße, das Leben gegen einen logischen Prozess vertauschen.
William Butler Yeats, 1865-1939, irischer Dichter, Literaturnobelpreis 1923

Europa hat den weisen, kühnen und tapferen Widerstand Jesu von Nazareth als passiven Widerstand missdeutet, wie wenn es sich um die Tat eines Schwächlings handelte. Als ich das Neue Testament zum ersten mal las, fand ich nichts von Passivität oder Schwäche an Jesus in den Schilderungen, die die vier Evangelien von ihm geben.
Mahatma Gandhi (Mohandas Karamchand G.), 1869-1948, indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes

Ob die Überlieferung von Jesus geschichtlich erwiesen ist oder nicht, für mich ist sie wahrer selbst als die Geschichte, denn ich halte sie für möglich, weil sie ein ewiges Gesetz darstellt - das Gesetz vom stellvertretenden Leiden des Unschuldigen.
Mahatma Gandhi (Mohandas Karamchand G.), 1869-1948, indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes

Jesus sprach nie eine größere Wahrheit aus, als da er sagte, die Weisheit komme aus dem Mund der kleinen Kinder.
Mahatma Gandhi (Mohandas Karamchand G.), 1869-1948, indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes

In den Worten Christi ist mehr Licht als in jedem anderen Menschenwort. Das zu erkennen scheint nicht zu genügen. Man muss überdies noch glauben.
André Gide, 1869-1951, französischer Schriftsteller

Als Christus die Menschen lehrte, einander zu lieben, erregte er eine solche Empörung, dass die Menge schrie: 'Kreuzige ihn!' Von jeher sind die Christen eher der Masse gefolgt als dem Stifter ihrer Religion.
Bertrand Russell, 1872-1970, walisischer Philosoph und Mathematiker

Ich versuche zu zeigen, wie das traditionelle Christusbild die Charakteristika eines Archetypus auf sich vereinigt und zwar desjenigen des Selbst.
Carl Gustav Jung, 1875-1961, schweizerischer Psychoanalytiker und Begründer der analytischen Tiefenpsychologie

Jesus habe ich von Jugend an als meinen großen Bruder empfunden.
Martin Buber (Mordechai), 1878-1965, jüdischer Religionsforscher und Religionsphilosoph

Es gibt wirklich nur eine Stelle in der Welt, wo wir kein Dunkel sehen. Das ist die Person Jesu Christi.
Albert Einstein, 1879-1955, deutscher Physiker, Begründer der Relativitätstheorie, Nobelpreisträger

Nur das Beispiel großer und reiner Persönlichkeiten kann zu edlen Auffassungen und Taten führen. Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch. Kann sich jemand Moses, Jesus oder Gandhi bewaffnet mit Carnegies Geldsack vorstellen?
Albert Einstein, 1879-1955, deutscher Physiker, Begründer der Relativitätstheorie, Nobelpreisträger

Hier gibt es keine Philosophie. Seine Aussprüche, von denen manche noch im hohen Alter Wort für Wort im Gedächtnis haften, sind die eines Kindes mitten in einer fremden, späten und kranken Welt.
Oswald Spengler, 1880-1936, deutscher Kultur- und Geschichtsphilosoph

Jesu ganzes Dasein ist die Übersetzung der Macht in Demut.
Romano Guardini, 1885-1968, deutscher katholischer Theologe und Religionsphilosoph

Es gibt keinen Maßstab für Christus. Den Maßstab setzt er selbst.
Romano Guardini, 1885-1968, deutscher katholischer Theologe und Religionsphilosoph

Man kritisiert Christus nicht. Man kritisiert die Christen, weil sie ihm nicht ähnlich sind.
François Mauriac, 1885-1970, französischer Schriftsteller, Nobelpreis für Literatur 1952

Dieser Jesus ist das aufgedeckte Antlitz des Menschen.
Ernst Bloch, 1885-1977, deutscher Philosoph

Christus kam als ein Laie in die Welt.
Eugen Rosenstock-Huessy, 1888-1973, deutscher Rechtshistoriker, Sprachwissenschaftler, Kulturphilosoph und Soziologe; zum Protestantismus konvertiert, jüdischstämmig

Jesus ist gestorben, und das war die Verkündigung einer Wahrheit, der Wahrheit, dass man aus Liebe zu einem Nächsten sterben kann.
Max Horkheimer, 1895-1973, deutscher Philosoph und Soziologe

Jesus, wer soll das sein? Ein Galiläer. Ein armer Mann. Aufsässig. Eine Großmacht. Und eine Ohnmacht. Immer. Heute noch.
Marie-Luise Kaschnitz, 1901-1974, deutsche Schriftstellerin

Was mich unablässig bewegt, ist die Frage, wer Jesus Christus heute für uns eigentlich ist.
Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945, deutscher evangelischer Theologe, von den Nazis im KZ ermordet

Gäbe es Tod, Alter und Krankheit nicht, wäre Gott wirklich tot. Hat er nicht seinen Sohn für uns leiden und sterben lassen, um uns zu zeigen, wie sehr er uns liebt?
Mutter Teresa (Agnes Gonxha Bojaxhiu), 1910-1997, albanische Ordensschwester unter den Armen in Indien, Friedensnobelpreisträgerin

Ohne Jesus wäre unser Leben bedeutungsleer und unverständlich.
Mutter Teresa (Agnes Gonxha Bojaxhiu), 1910-1997, albanische Ordensschwester unter den Armen in Indien, Friedensnobelpreisträgerin

Christus ist mit jedem Menschen, ohne Ausnahme, in irgendeiner Weise verbunden, auch wenn sich der Mensch dessen nicht bewusst ist.
Johannes Paul II. (Karol Wojtyla), 1920-2005 , polnischer Papst

Das Leiden in der Welt ist durch Christus nicht kleiner geworden, aber es ist durch ihn sinnvoll geworden.
Max Thürkauf, 1925-1993, deutscher Naturwissenschaftler und Philosoph

Wenn Jesus die Friedensstifter selig nennt, spricht er nicht von denen, die stets den lieben Frieden wollen. Jesus meint vielmehr die, die sich aktiv für den Frieden einsetzen und den Dialog als Mittel und Weg zum Frieden wählen: einen Dialog, der keine Barrieren zwischen Rassen und Völkern zulässt: einen Dialog, der Bejahung und Annahme des anderen ist, getragen von Wertschätzung und Hilfsbereitschaft: einen Dialog, der zum Protest und Widerstand gegen die Gewalttätigkeit und Unterdrücker wird.
Carlo Maria Martini, 1927-, italienischer Theologe, Erzbischof

Christus ist die Sprache der Ewigkeit, übersetzt in die Worte der Zeit.
Martin Luther King, 1929-1968, amerikanischer Bürgerrechtler und Baptistenpfarrer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes

Jesus von Nazareth hat mit seinem Leben etwas versucht, was ich auch will, an dem mir tatsächlich "alles" liegt. Da der Ausgang seines Experiments ungewiss ist, kommt es darauf an, dass möglichst viele, möglichst alle daran mitarbeiten. Mit-Wunder-Tun, Mit-Leiden, Mit-Erzählen, Mit-Teilen.
Dorothe Sölle, 1929-2003, deutsche evangelische Theologin

Jesus hat sein eigenes Blut vergossen, nicht das anderer.
Manfred Fischer, 1933- , deutscher evangelischer Theologe


 

 
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