"Heiligste Dreifaltigkeit" Altdorf b.Nürnberg
Zitate zu Geburt - Hochzeit - Tod
 
Geburt

Deine Augen sahen, wie ich entstand, in deinem Buch war schon alles verzeichnet.
AT, Psalm 139,16

Wenn eine Frau ein Kind zur Welt bringt, leidet sie Schmerzen; aber wenn das Kind geboren ist, vergisst sie die Schmerzen und ist nur noch glücklich, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.
NT, Johannes 16,21

Mit jedem neuen Menschenkind kann die Welt neu beginnen.
Aurelius Augustinus (354-430), Bischof von Hippo in Nordafrika, Philosoph, Kirchenvater, Heiliger

Es gibt zweierlei Geburt der Menschen: eine in der Welt und eine aus der Welt, das heißt geistig in Gott.
Meister Eckhart (1260-1328), deutscher Dominikaner, Mystiker

Welch wunderbares Geheimnis ist der Eintritt eines neuen Menschen in die Welt.
Leo Tolstoi (1828-1910), russischer Dichter

Die wahre Geburtsstunde des Menschen ist nicht der Augenblick, wo er den ersten Schrei ausstößt, sondern wo ihm das Bewusstsein und die Erkenntnis aufgehen, dass dieses Dasein mit dem ewigen geistigen Sein verknüpft ist.
Albert Schweitzer (1875-1965), elsässischer evangelischer Theologe, Musiker, Arzt und Philosoph

Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die Welt gesetzt, was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes und Einziges.
Martin Buber (1878-1965), jüdischer Religionsforscher und Religionsphilosoph

Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind.
Gertrud von le Fort (1876-1971), deutsche Schriftstellerin

Geboren werden heißt, ein ganzes Universum als Geschenk zu empfangen.
Jostein Garder (1952-), norwegischer Schriftsteller und Philopsophielehrer

Hochzeit

Gefährte und Freund stehen zur Seite, wenn es not tut, aber mehr als beide ist eine verständige Frau.
AT, Jesus Sirach 40,23

Weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges kann uns scheiden.
NT, Römer 8,38

Heiratet auf jeden Fall! Krieg ihr eine gute Frau, dann werden ihr glücklich. Kriegt ihr eine schlechte, dann werdet ihr Philosophen, und auch das ist nützlich für einen Mann.
Sokrates (469-399 v.Chr.), verheiratet mit Xanthippe (sprichwörtlich für zänkisches Weib)

Wenn du passend heiraten willst, dann heirate einen Ebenbürtigen.
Ovid (43 v.Chr.17 n.Chr.), römischer Dichter

Man soll ebenso wenig nach den Augen als nach den Fingern heiraten. (Schönheit und Vermögen)
Plutarch (46-120), griechischer Philosoph und Geschichtsschreiber

Frauen sind die Geliebten der Männer in der Jugend, die Gefährtinnen auf der Höhe des Lebens, die Pflegerinnen im Alter. Auf diese Weise kann ein Mann zu jeder Zeit die Rechtfertigung für seine Verheiratung finden.
Francis Bacon (1561-1626), englischer Philosoph, Essayist und Staatsmann, entwarf die Methodologie der Wissenschaften

Es fordert mehr Mut, sich zu verheiraten, als ins Feld zu ziehen.
Christine von Schweden (1626-1689), schwedische Königin

Willst du heiraten, so besinn dich fein sonst bekömmst du Essig statt des Wein!
Abraham a Santa Clara (Johann Ulrich Megerle) (1644 - 1709), österreichischer Kanzelredner und Volksschriftsteller

Der einzelne Mensch ist etwas Unvollkommenes. Er muss einen zweiten finden, um glücklich zu sein.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker

Denn eine Hochzeit war nicht nur ein Versprechen und ein Gelöbnis, das man vor Gott und den Menschen ablegte; sie war eine Erhöhung des menschlichen Daseins, weil diesem etwas Größeres hinzugefügt wurde, etwas Ungewisses, Ungreifbares, Unbeweisbares. Eine Bestätigung des menschlichen Glaubens an etwas Geistiges? Liebe.
Anne Morrow Lindbergh (1906-2001), US-amerikanische Schriftstellerin, Ehefrau, Co-Pilotin und Navigatorin von Charles A. Lindbergh

Ihr seid nun eins, ihr beide, und wir sind mit euch eins. Trinkt auf der Freude Dauer ein Glas des guten Weins. Und bleibt zu allen Zeiten einander zugekehrt, durch Streit und Zwietracht werde nie euer Bund gestört.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter

Wer keinen Humor hat, sollte eigentlich nicht heiraten.
Eduard von Mörike (1804-1875), deutscher Lyriker

Der Hochzeitstag ist der entscheidendste Tag im Leben, nicht nur der Frauen.
Carl Hilty (1833-1909), Schweizer Staatsrechtler und Laientheologe

Wie viele Orangs ... Männer, wollte ich sagen, verheiraten sich, ohne zu wissen, was eine Frau ist.
Honoré de Balzac (1799-1850), französischer Schriftsteller

Überhaupt ist in der Welt nichts so schwierig wie das Heiraten.
Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834), deutscher evangelischer Theologe, Philosoph und Pädagoge

Heirat ist nicht das Happy End - sie ist immer erst ein Anfang.
Frederico Fellini (1929-1993), italienischer Filmregisseur

Dass ich mich verheirate, soll kein Grund sein, dass ich nichts werde.
Paula Modersohn-Becker (1876-1097), deutsche Malerin

Heirate nie, außer aus Liebe; aber sieh zu dass, was du liebst, allerliebst ist.
William Penn (1644-1718), englischer Quäker, amerikanischer Poltiker, Gründer von Pennsylvania

Heiraten heißt, seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln.
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph

Manche Männer, von denen man denkt, sie seien schon lange tot, sind bloß verheiratet.
Wilde, Oscar (1854-1900), englischer Schriftsteller irischer Herkunft

Je mehr ein Mann weiß und je weiter er reist, desto wahrscheinlicher wird er ein Mädchen vom Lande heiraten.
George Bernard Shaw (1856-1950), anglo-irischer Dramatiker, Literaturnobelpreisträger

Wenn du siehst, wen einige Mädchen heiraten, weißt du, wie sehr sie es hassen müssen, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen.
Helen Rowland (1875-1950)

Der Mann unserer Tage hat keine Zeit zu lieben, und heiratet die Frau, ohne sie zu kennen, ohne von ihr gekannt zu sein.
Emile Zola (1840-1902), französischer Schriftsteller und Journalist

Tod

Vater, in Deine Hände befehle ich meinen Geist, Du hast mich erlöst, Du treuer Gott.
AT, Psalm 31,6

Wir haben nicht in diese Welt hereingebracht und können auch nichts mitnehmen.
NT, 1. Timotheus 6,7

Für den Gerechten gibt es keinen Tod, sondern nur einen Übergang.
Athanasius der Große (um 298-372), Bischof von Alexandrien in Ägypten

Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen:
denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.
Sophronius Eusebius Hieronymus (347-420), dalmatischer Theologe, Kirchenvater, Heiliger, Gelehrter

Niemals verliert man die, die man in Jenem liebt, den man nicht verlieren kann.
Aurelius Augustinus (354-430), Bischof von Hippo in Nordafrika, Philosoph, Kirchenvater, Heiliger

Man kann einen plötzlichen Tod nicht als schlimmen Tod bezeichnen, wenn ihm ein gutes Leben vorangegangen ist.
Aurelius Augustinus (354-430), Bischof von Hippo in Nordafrika, Philosoph, Kirchenvater, Heiliger

Der Tod, den die Menschen fürchten, ist die Trennung der Seele vom Körper. Den Tod aber, den die Menschen nicht fürchten, ist die Trennung von Gott.
Aurelius Augustinus (354-430), Bischof von Hippo in Nordafrika, Philosoph, Kirchenvater, Heiliger

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
Franz von Assisi (Giovanni Bernadone), (1181-1226), italienischer Heiliger, Gründer des Franziskanerordens

Mit dem Tode umzugehen, ist die Schule des Glaubens.
Martin Luther (1483-1546), deutscher Augustinermönch, Reformator

Nur wenn es eine Antwort auf den Tod gibt, hat der Mensch überhaupt etwas zu lachen.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker

Die Stunde des Todes ist die Stunde der Wahrheit.
Christine von Schweden (1626-1689), schwedische Königin

Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.
Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph

Nichts kann einer wohl gefügten Seele unwürdiger sein, als eines Tages mit Gezänke und Rechtsstreitigkeiten, mit Knurren und Streit mit jedem um uns herum, das Leben zu verlassen.
Edmund Burke (1729-1797), irischer protestantischer Politiker und Redner, Kämpfer für die Katholikenemanzipation

Weint und lacht, denkt an mich: Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin? Ich bin nicht weit weg. Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.
Charles Péguy (1873-1914), französischer Dramatiker

Das Vertrautsein mit dem Gedanken des Todes wirkt allein auch die wahre, innere Freiheit von den Dingen.
Albert Schweitzer (1875-1965), elsässischer evangelischer Theologe, Musiker, Arzt und Philosoph

Mein großes Gebet ist, "gut zu enden", ich meine, mit meinem Tod auf die eine oder andere Weise das zu "besiegeln", wofür ich stets gelebt habe.
Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955), französischer Theologe, Geologe und Anthropologe

Mit dem Tod seiner Eltern verliert man ein Stück seiner Vergangenheit, mit dem des Partners einen Teil seiner Gegenwart, mit dem seines Kindes ein Teil seiner Zukunft.
Saint-Exupéry, Antoine de (Marie Roger Graf von S.-E.) (1900-1944), französischer Schriftsteller und Flieger

Die Seele, die nicht von Liebe erfüllt ist, stirbt einen schlechten Tod.
Simone Weil (1909-1943), französische Philosophin und Verfasserin religiöser Schriften


       

 
  Home Suche Übersicht .

.