Zitate über die Bibel
 

 


Die Bibel gleicht einem Acker, der nie abgeerntet werden kann und deshalb nie öde und leer daliegt. Sie gleicht einer Quelle die beständig fließt und um so reichlicher strömt, je mehr man daraus schöpft.
Ephräm der Syrer, 306-373, syrischer Kirchenlehrer und Bischofsberater in Nisibis und Edessa

Um erwachsene Christen zu werden, müsst ihr euch mit der Schrift vertraut machen.
Johannes Chrysostomus, 344-407, griechischer Kirchenlehrer und Patriarch von Konstantinopel

Christus ist Gottes Kraft und Gottes Weisheit, und wer die Heilige Schrift nicht kennt, der kennt weder Gottes Kraft noch seine Weisheit: die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen.
Hieronymus, 347-420, lateinischer Kirchenvater

Die Bibel ist wie ein Strom, der so flach ist, dass ein Lamm daraus trinken kann, und so tief, dass ein Elefant darin baden kann.
Gregor I. der Große, um 540 bis Papst ab 590 Kirchenlehrer, Heiliger

Die Heilige Schrift lesen, heißt von Christus Rat holen.
Franz von Assisi (Giovanni Bernadone), 1181-1226, italienischer Heiliger, Gründer des Franziskanerordens

Wenn Du am Abend schlafen gehst, so nimm noch etwas aus der Heiligen Schrift mit Dir zu Bett, um es im Herzen zu erwägen und es - gleich wie ein Tier - wiederzukäuen und damit sanft einzuschlafen. Es soll aber nicht viel sein, eher ganz wenig, aber gut durchdacht und verstanden. Und wenn Du am Morgen aufstehst, sollst Du es als den Ertrag des gestrigen Tages vorfinden.
Martin Luther, 1483-1546, deutscher Augustinermönch, Reformator

Ich hab nun 28 Jahr, seit ich Doktor geworden bin, stetig in der Biblia gelesen und daraus gepredigt, doch bin ich ihrer nicht mächtig und find' noch alle Tage etwas Neues drinnen.
Martin Luther, 1483-1546, deutscher Augustinermönch, Reformator

Wie einer liest in der Bibel, So steht in seinem Haus der Giebel.
Martin Luther, 1483-1546, deutscher Augustinermönch, Reformator

Um sein Ziel zu erreichen, zitiert selbst der Teufel aus der Bibel.
William Shakespeare, 1564-1616, englischer Dramatiker

Die Schrift hat Stellen genug, um alle Stände zu trösten und alle Stände zu erschrecken.
Blaise Pascal, 1623-1662, französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker

Das Siegel der Wahrheit, welches das Evangelium trägt, ist so groß, so überraschend, so unnachahmlich, dass der Erfinder größer wäre als sein Held.
Jean-Jaques Rousseau, 1712-1778, französischer Philosoph und Schriftsteller

Aber ich bestehe darauf, dass die Bibel, wenn sie uns eine unwürdige Vorstellung von Gott vermitteln sollte, in diesem Punkt abgelehnt werden müsste, wie man in der Geometrie Beweise ablehnt, die zu widersinnigen Schlüssen führen. Denn wie glaubwürdig der heilige Text auch immer sei, es ist immer noch wahrscheinlicher, dass die Bibel verfälscht, als Gott ungerecht oder boshaft ist.
Jean-Jaques Rousseau, 1712-1778, französischer Philosoph und Schriftsteller

Die Bibel ist das Buch, dessen Inhalt selbst von seinem göttlichen Ursprung zeugt. Die Bibel ist mein edelster Schatz, ohne den ich elend wäre.
Immanuel Kant, 1724-1804, deutscher Philosoph

Alle Bücher, die ich gelesen, haben mir den Trost nicht gegeben, den mir das Wort in der Bibel, Psalm 23,4 gab: Ob ich schon wandere im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du Herr, bist bei mir!
Immanuel Kant, 1724-1804, deutscher Philosoph

Wenn ich meinem Herzen wohl tun will mit wahrer Labung und Stärkung, so greife ich nicht zu den wirren Fragen der Philosophie, sondern ich nehme ein kleines Büchlein zur Hand - das Neue Testament. Darin finde ich unendlich mehr Klarheit und tiefere Wahrheit als in allen Schriften aller Philosophen zusammen.
Immanuel Kant, 1724-1804, deutscher Philosoph

Die Heilige Schrift sollte unser Wörterbuch, unsere Sprachkunst sein, worauf alle Begriffe und Reden der Christen sich gründeten, woraus sie bestanden und zusammengesetzt wurden.
Johann Georg Hamann, 1730-1788, deutscher Philosoph und Schriftsteller

Wir wissen so wenig, wo wir herkommen, als wo wir hingehen, noch was wir hier eigentlich sollen und sind: und wir haben nichts in Händen, darauf wir uns verlassen und damit wir uns trösten und unser Herz stillen können. Aber Gott hat unser Herz gestillt durch seine Schrift, die er selbst frommen und heiligen Männern eingegeben hat, und die darum die Heilige Schrift, die Offenbarung oder die Bibel, das Buch der Bücher, genannt wird. In diesem Buch finden wir Nachrichten und Worte, die kein Mensch sagen kann, Aufschlüsse über unser Wesen und über unseren Zustand und den ganzen Rat Gottes von unserer Seligkeit in dieser und jener Welt. So hoch der Himmel ist über der Erde, dieser Rat über alles, was in eines Menschen Sinn kommen kann; und ihr könnet diese Schrift nicht hoch und wert genug haben und halten. Doch ist sie, versteht sich, immer nicht die Sache, sondern nur die Nachricht von der Sache.
Matthias Claudius, 1740-1815 deutscher Dichter, Redakteur, Erzähler und Herausgeber des Wandsbeker Boten

Die Bibel ist ein ewig wirksames Buch, weil, solange die Welt steht, niemand auftreten und sagen wird: Ich begreife es im ganzen und verstehe es im einzelnen. Wir aber sagen bescheiden: Im ganzen ist es ehrwürdig und im einzelnen anwendbar.
Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1823, deutscher Dichter

Ich weiß nicht, ob man die Göttlichkeit der Bibel einem beweisen kann, der sie nicht fühlt, wenigstens halte ich es für unnötig.
Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1823, deutscher Dichter

Die Bibel ist ein Fenster in dieser engen Welt, durch das wir in die Ewigkeit zu schauen vermögen.
Timothy Dwight, 1752-1817, US-amerikanischer Geistlicher, Theologe, Gelehrter, Politiker und Dichter

Sie enthält diese alte, ehrwürdige Urkunde, die tiefste und erhabenste Weisheit und stellt Resultate auf, zu denen alle Philosophie am Ende doch wieder zurück muss.
Johann Gottlieb Fichte, 1762-1814, deutscher Theologe und Philosoph

Hier liegt das Buch par Excellence auf meinem Tische (das Evangelium); ich werde nicht müde, es immer wieder zu lesen: jeden Tag lese ich es mit derselben Lust.
Napoleon I. Bonaparte, 1769-1821, französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen

Die Bibel ist nicht dazu da, dass wir sie kritisieren, sondern dazu, dass sie uns kritisiert.
Søren Kierkegaard, 1813-1855, dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller

Es gibt ein Buch, das viele, die es auswendig wissen, nicht kennen.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, österreichische Erzählerin

Kein Buch der Welt hat schon so viele Kritiker gehabt und keines ist, wie die Bibel, allen ohne Ausnahme überlegen geblieben.
Carl Hilty, 1833-1909, schweizerischer Theologe

Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten mit den Bibelstellen, die sie nicht verstehen. Ich für meinen Teil muss zugeben, dass mich gerade diejenigen Bibelstellen beunruhigen, die ich verstehe.
Mark Twain (Samuel Langhorne Clemens), 1835-1910, amerikanischer Schriftsteller

Je mehr wir das Evangelium lesen, desto stärker werden wir sein.
Pius X. (Giuseppe Sarto), 1835-1914, italienischer Papst

Niemand ist so hoch gebildet, niemand so ungebildet, dass er auf die Bibel verzichten könnte.
Paul Wilhelm von Keppler, 1852-1926, deutscher katholischer Theologe

Eine gründliche Kenntnis der Bibel ist mehr wert als ein Universitätsstudium.
Theodore Roosevelt, 1858-1919, 26. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Friedensnobelpreis

Weder Christus noch Buddha noch Sokrates haben ein Buch geschrieben, denn das hieße, das Leben gegen einen logischen Prozess vertauschen.
William Butler Yeats, 1865-1939, irischer Dichter, Literaturnobelpreisträger

Ihr Christen habt in eurer Obhut ein Dokument mit genug Dynamit in sich, die gesamte Zivilisation in Stücke zu blasen, die Welt auf den Kopf zu stellen; dieser kriegszerrissenen Welt Frieden zu bringen. Aber ihr geht damit so um, als ob es bloß ein Stück guter Literatur ist, sonst weiter nichts.
Mahatma Gandhi (Mohandas Karamchand G.), 1869-1948, indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes

Von meiner Kindheit an hat mich die Bibel mit Visionen über die Bestimmung der Welt erfüllt ... In Zeiten des Zweifelns haben ihre Größe und ihre hohe dichterische Weisheit mich getröstet. Sie ist für mich wie eine zweite Natur.
Marc Chagall, 1887- 1985, russischer Maler und Graphiker

Für mich entspringt die Vollkommenheit in der Kunst und im Leben aus der biblischen Quelle.
Marc Chagall, 1887-1985, russischer Maler und Graphiker

Wer die Heilige Schrift erforscht, wird zunächst einmal von ihr selbst erforscht.
Paul VI. (Giovanni Montini), 1897-1978, Erzbischof von Mailand und Kardinal, Papst von 1963 - 1978

Bertolt Brecht, nach seinem Lieblingsbuch gefragt, antwortete: Sie werden lachen - die Bibel.
Bertolt Brecht, 1898-1956, deutscher Schriftsteller und Regisseur

Es gibt begnadete Maler, die mit wenigen Strichen eine ganze Landschaft festhalten können. Ich glaube, in dieser Kunst ist auch die Heilige Schrift Meisterin. Sie sagt nur ein paar Worte; aber es will uns scheinen, als hätte sie mit einem Schlage uns alle und unsere Lage erfasst.
Johannes Busch, 1905-1956, deutscher evangelischer Theologe

Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist und dass wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.
Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945, deutscher evangelischer Theologe, von den Nazis im KZ ermordet

Wer in der Bibel zu lesen beginnt, der stellt die üblichen Fragen, ungeduldige, unverständige, hochmütige Fragen. Alle diese Fragen bleiben ohne Antwort. Wer trotzdem weiter liest, dem beginnt die Bibel ihre Fragen zu stellen. Wer ihnen nicht ausweicht, findet das Tor zum Leben.
Horst Bannach, 1912-1980, deutscher evangelischer Theologe

Ich bin davon überzeugt, dass es für einen Christen heutzutage in der komplexen, schwierigen und säkularisierten westlichen Gesellschaft praktisch unmöglich ist, seinen Glauben zu bewahren, ohne auch persönlich Kraft und Orientierung aus der Schrift zu ziehen.
Carlo Maria Martini, 1927-,  italienischer Theologe, Kardinal

Man muss Bibel und Zeitung lesen. Man muss die Bibel lesen, damit man die Zeitung versteht. Die Zeitung verwirrt einen, wenn man sie nicht liest auf der Basis dessen, was die Bibel an Menschenbild und an Zukunftsperspektive hat. Wenn man das aus dem Blick verliert, dann wird man, wie der Apostel Paulus sagt, hin und her getrieben vom Winde der Meinungen.
Johannes Rau, 1931- , deutscher Politiker, SPD

Die Bibel muss vom Lesebuch zum Lebensbuch werden.
Peter Hahne, 1952-, deutscher TV-Nachrichtenmoderator, Schriftsteller und Mitglied im Rat der EKD

Bibelleser sind Führungskräfte, weil sie wissen, wo es lang geht.
Peter Hahne, 1952-,  deutscher TV-Nachrichtenmoderator, Schriftsteller und Mitglied im Rat der EKD

Es gibt Menschen, die die Bibel nicht brauchen. Ich gehöre nicht zu ihnen. Ich habe die Bibel nötig. Ich brauche sie, um zu verstehen, woher ich komme. Ich brauche sie, um in dieser Welt einen festen Boden unter den Füßen und einen Halt zu haben. Ich brauche sie, um zu wissen, dass einer über mir ist und mir etwas zu sagen hat. Ich brauche sie, weil ich gemerkt habe, dass wir Menschen in den entscheidenden Augenblicken füreinander keinen Trost haben und dass auch mein eigenes Herz nur dort Trost findet. Ich brauche sie, um zu wissen, wohin die Reise mit mir gehen soll.
Jörg Zink, 1922-, deutscher evangelischer Theologe, Pfarrer, Publizist und einer der bekanntesten Sprecher der Friedens- und Ökologiebewegung
 

 

 
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