Was ist der Mensch? Kurz definiert ...
 
Die uralte Frage nach dem Wesen des Menschen in Zitaten:
Der Mensch ist ... jeder Mensch ist ... die Menschen sind ... alle Menschen sind...

Der Mensch ist dem Menschen das Interessanteste.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter

Der Mensch ist erstes Ziel der Wissenschaft!
Alexander Pope (1688-1744), englischer Dichter

Das Feld der Philosophie in weltbürgerlicher Bedeutung lässt sich auf folgende Fragen bringen: Erstens: Was kann ich wissen? Zweitens: Was soll ich tun? Drittens: Was darf ich hoffen? Viertens: Was ist der Mensch? Die erste Frage beantwortet die Metaphysik, die zweite die Moral, die dritte die Religion und die vierte die Anthropologie.
Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph der Aufklärung

Was ist der Mensch? Es ist schade, dass diese Frage nur von ihm selbst aufgeworfen und beantwortet werden kann. Ich möchte wohl einmal die Meinung irgendeines anständigen Tieres, eines Esels, Ochsen, Pferdes oder auch nur eines Flohs darüber hören!
Wilhelm Raabe (1831-1910), deutscher Schriftsteller

Religiöses, transzendentes Wesen Werteorientiertes und ethisches Wesen Vernunft- und Gefühlswesen bewusstes und freies Wesen Einzel- und Gesellschaftswesen biologisches, materielles Wesen Wesen zwischen Vollkommenheit und Unvollkommenheit
Transzendenz, Spiritualität, Religiosität

 

Der Mensch ist Gottes Ebenbild, in dem Gott um seiner selbst willen geehrt sein will.
Franz von Assisi (Giovanni Bernadone) (1181-1226), italienischer Heiliger, Gründer des Franziskanerordens
Der Mensch ist von Geburt aus Gottes Bild, er selbst verzerrt es durch Grimasse.
Joseph von Görres (1776-1848), katholischer deutscher Publizist und Gelehrter
Der Mensch ist ein anbetendes Tier.
Charles Baudelaire (1821-1867), französischer Dichter
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das weiß, dass es sterben wird.
Friedrich Dürrenmatt (1921-1990), schweizerischer Schriftsteller
Der Mensch ist das Geschöpf, das "nach oben" gewandt ist.
Luise Rinser (1911-2002), deutsche Schriftstellerin
Der Mensch ist ein dunkles Wesen. Er weiß nicht, woher er kommt, noch wohin er geht, er weiß wenig von der Welt und am wenigsten von sich selber.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter
Der Mensch ist ein ewiger Gottsucher.
Egon Friedell (Friedmann) (1878-1838), österreichischer Schriftsteller, Journalist, Schauspieler
Der Mensch ist ein Tier, das zum Himmel aufschaut und doch nur die Spinnweben an der Decke sieht.
Jules Renard (1864-1910), französischer Schriftsteller
Der Mensch ist und bleibt in seinem tiefsten Wesen ein Sucher, aber meistens wagt er nicht, weit genug zu gehen. Meistens folgt er falschen Göttern, die ihm ein Paradies versprechen.
Phil Bosmans
Der Mensch ist verarmt, denn er hat verlernt, sich zu wundern.
Evelyn Waugh (1903-1966), englischer Schriftsteller und Satiriker
Der Mensch ist vor allen anderen Geschöpfen ein auf Hoffnung gestelltes Wesen.
Friedrich von Schlegel (1772-1829), deutscher Philosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
Der Mensch ist von Natur gläubig, ungläubig, furchtsam, verwegen.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker
Der Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Lebewesen.
Edmund Burke (1729-1797), irischer protestantischer Politiker und Redner, Kämpfer für die Katholikenemanzipation
Der Mensch ist im Grunde Begierde, Gott zu sein.
Jean-Paul-Sartre (1905-1980), französischer Schriftsteller und Philosoph
Der Mensch ist auf Unendlichkeit angelegt.
Joseph Maria Bocheński (1902-1995)
Der Mensch ist in sich selbst vernarrt.
Jüdisches Sprichwort
Der Mensch ist ein Wesen auf der Suche nach Sinn.
Viktor Emil Frankl (1905-1997), östereichischer Psychotherapeut, Begründer der Logotherapie
Der Mensch ist der Gott des Menschen.
Ludwig Feuerbach (1804-1872), deutscher Philosoph
Der Mensch ist ein beschränktes Wesen. Unsere Beschränkung zu überdenken, ist der Sonntag gewidmet.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter
Der Mensch ist unheilbar religiös.
Niklas Luhmann
Der Mensch ist, was er glaubt.
Anton Pawlowitsch Tschechow (1860-1904), russischer Schriftsteller
Der Mensch ist sterblich in seinen Ängsten und unsterblich in seinen Wünschen.
Pythagoras `(um 570-nach 510 v. Chr.), griechischer Philosoph
Der Mensch ist ein Geschöpf, aber das Geschöpf eines Gottes.
Dominique Lacordaire (1802-1861), französischer Dominikaner, Prediger, Mitglied der Nationalversammlung
Der Mensch ist der Spiegel des Menschen.
türkisches Sprichwort
Der Mensch ist das Geschöpf, das "nach oben" gewandt ist, das Geschöpf mit dem ahnungsvollen Wissen von der vierten und unendlichen Dimension, die man Gott nennt.
Luise Rinser (1911-2002), deutsche Schriftstellerin
Der Mensch ist der Urheber seiner Handlungen, so gut wie er der Vater seiner Kinder ist.
Aristoteles (384-322 v.Chr.), griechischer Philosoph
Der Mensch ist heilig, und es bleibt immer ein Verbrechen, ihm das Leben zu nehmen.
Lactantius (ca. 215-ca..270 n.Chr.), römischer Schriftsteller
Der Mensch ist nicht nur das, was sich von ihm in seinen Taten und Worten äußert, er ist auch das, was er in Sehnsucht erträumt.
Zenta Maurina (1897-1978), lettische Schriftstellerin
Der Mensch ist die Krone der Schöpfung wenn er weiß, dass er sie nicht ist.
Carl Amery (1922-2005), deutscher Schriftsteller
Der Mensch ist das scheiternde Wesen.
Karl Rahner (1904-1984), deutscher katholischer Theologe, führender Dogmatiker und Religionsphilosoph
Der Mensch ist nichts an sich. Er ist nur eine grenzenlose Chance. Aber er ist der grenzenlos Verantwortliche für diese Chance.
Albert Camus (1913-1960), französischer Schriftsteller, Existentialist
Der Mensch ist ein nachahmendes Geschöpf. Und wer der Vorderste ist, führt die Herde.
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Dichter
Der Mensch ist nicht das letzte Wort Gottes, Gott kann noch immer schaffen.
George Bernard Shaw (1856-1950), anglo-irischer Dramatiker,
Literaturnobelpreisträger

Der Mensch ist nicht anderes als wozu er sich macht.
Jean-Paul Sartre (1905-1980), französischer Schriftsteller und Philosoph

Der Mensch ist dazu bestimmt, den Sturz seiner Götter zu überleben.
David Herbert Lawrence (1885-1930), englischer Schriftsteller
Der Mensch ist etwas, was überwunden werden soll.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Der Mensch ist das, woran er glaubt.
Anton Tschechow (1860-1904), russischer Schriftsteller
Der Mensch ist eine Episode, ein Augenblick im Weltschicksal.
Oswald Spengler (1880-1936), deutscher
Philosoph
Der Mensch ist Geist - und der Geist triumphiert über die Materie. Das ist alles, was der Mensch wissen muss.
White Eagle
Der Mensch ist so geschaffen, dass er seinem Innern nach nicht sterben kann; denn er kann an Gott glauben und auch Gott lieben und so mit Gott verbunden werden durch Glauben und Liebe; und mit Gott verbunden werden heißt, ewig leben.
Emanuel von Swedenborg (1688-1772), schwedischer Wissenschaftler, Theologe, Mystiker
Der Mensch ist sein eigener Teufel.
indisches Sprichwort
Der Mensch ist dem Menschen Umweg und Weg zu Gott.
Ferdinand Ebner (1881-1931), deutscher Aphoristiker
Der Mensch ist keine Ganzheit. Wir sind nicht vollständig.
Alfred Döblin (1878-1957), deutscher Schriftsteller
Der Mensch ist kein partikuläres Wesen wie das Tier, sondern ein universelles, darum kein beschränktes und unfreies, sondern ein uneingeschränktes, freies Wesen, dessen Universalität, Unbeschränktheit, Freiheit sind unzertrennlich.
Ludwig Feuerbach
Der Mensch ist Alleinherrscher über sich selbst, über seinen Körper und seinen Geist.
John Stuart Mill (1806-1873), englischer Philosoph und Nationalökonom

Der Mensch ist nichts Festes, Gewordenes und Fertiges, nichts Einmaliges und Eindeutiges, sondern etwas Werdendes, ein Versuche, eine Ahnung und Zukunft, Wurf und Sehnsucht der Natur nach neuen Formen und Möglichkeiten.
Hermann Hesse (1877-1962), deutscher Dichter

Der Mensch ist alle Ding': Ist's, dass ihm eins gebricht, so kennet er fürwahr sein' Reichtum nicht.
Friedrich Spee von Langenfeld (1591-1635), deutscher katholischer Theologe, Jesuit und Dichter
Der Mensch ist der Spiegel der Welt. Von ihm hängt es ab, ob das Spiegelbild klar oder beschlagen ist.
Wilhelm Raabe (1831-1910), deutscher Schriftsteller

Der Mensch ist ein wahres Kind, er weiß nie recht, was er eigentlich will, er schreit und heult, und eine blecherne Klapper kann ihn zufrieden und glücklich machen; im folgenden Augenblicke wird sie wieder weggeworfen, und er sieht sich um, was er denn nun wohl wünschen könne.
Ludwig Tieck (1773-1853), deutscher Dichter

Der Mensch ist für die Erkenntnis des Unsterblichen allzu sterblich.
Lucius Annaeus Seneca (um 4 v.Chr-65 n.Chr.), römischer Dichter, Philosoph und Politiker
Der Mensch ist das religiöse Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle abschneidet.
Mark Twain (1835-1910), US-amerikanischer Schriftsteller
Der Mensch ist die Krone der Schöpfung. Nur schade, dass es eine Dornenkrone ist.
Stanislaw Jerzy Lec (1906-1966), polnischer Satiriker
Der Mensch ist derart eingemauert, dass er alles nur noch durch die schmalen Ritzen seiner Höhle sieht.
William Blaise
Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt.
Christian Friedrich Hebbel (1813-1863), deutscher Dichter
Der Mensch ist dazu erschaffen, Zeugnis abzulegen für die unendliche Wahrheit, Macht, Wirklichkeit und Gegenwart Gottes, in dem alles lebt, sich bewegt und ist.
Thomas Merton (1915-1968), französischstämmiger US-amerikanischer Trappistenmönch, Mystiker
Der Mensch ist von allen anderen Geschöpfen ein auf Hoffnung gestelltes Wesen; man könnte sagen, er ist ein unsterblicher Geist im Zustand der Hoffnung.
Friedrich von Schlegel (1772-1829), deutscher Ästhetiker und Dichter
 
Der Mensch ist der erste Freigelassene der Schöpfung.
Johann Gottfried Herder (1744-1803), deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe und Philosoph
Jeder Mensch ist der Maler und der Bildhauer seines eigenen Lebens.
Johannes Chrysostomus (344-407), griechischer Kirchenlehrer und Patriarch von Konstantinopel
Jeder Mensch ist dann und wann Evangelist, er weiß es nur nicht.
Julien Green
Jeder Mensch ist einmalig. Es kann nun mal keiner in die Haut eines anderen schlüpfen.
Phil Bosmans
Jeder Mensch ist zum ewigen Leben berufen, vor dem alle Klassenunterschiede wesenlos sind.
Nikloai Alexandrowitsch Berdjajew
Jeder Mensch ist unsterblich - aber nicht für lange.
Max Scheler
Jeder Mensch ist ein besonderer Gedanke Gottes.
Paul Anton de Lagarde
Jeder Mensch ist eine Welt für sich.
Phil Bosmans
Jeder Mensch ist eine Originalausgabe aus Gottes Hand.
Sören Kierkegaard
 
Jeder Mensch ist ein Wunder.
Antoine de Saint-Exupéry
... die Menschen sind Gottes unwürdig und gottfähig zugleich.
Blaise Pascal (1623-1662),französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker
Die Menschen sind oft Zimmerleute ihres eigenen Kreuzes.
Philipp Neri (1515-1595), italienischer katholischer Theologe, Begründer der Oratorianer, Heiliger
Die Menschen sind, wenn sie handeln, höchst alltäglich, und man mag ihnen höchstens, wenn sie träumen, einiges Interesse abgewinnen.
Johannes Bonaventura (1221-1274), italienischer Philosoph, Franziskaner
Die Menschen sind nur solange produktiv in Poesie und Kunst, wie sie noch religiös sind; dann werden sie bloß nachahmend und wiederholend.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter
Die Menschen sind Zukunftsatheisten, sie glaubten nicht an das, was sie wissen.
Peter Sloterdijk (1947-), deutscher Philosoph
Alle Menschen sind hochgeboren; denn alle sind gottverwandt, alle tragen in sich schöpferische Kraft.
Jeremias Gotthelf (1797-1854), Schweizer Erzähler
Alle Menschen sind Götzendiener, die einen der Ehre, die anderen des Interesses und die Mehrzahl ihres Vergnügens.
Baltasar Gracián y Morales (1602-1658), spanischer Schriftsteller und Philosoph, Jesuit
Alle Menschen sind die Glieder dieses einen Körpers; um glücklich zu sein, sollten sie im Einklang mit demjenigen Willen leben, der ihr Leben beherrscht.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker
 
Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände, hast ihm alles zu Füßen gelegt.
Bibel, Altes Testament, Psalm 8,5-8
Was ist der Mensch? Jedenfalls nicht das, was er sich einbildet zu sein, die Krone der Schöpfung.
Wilhelm Raabe (1831-1910), deutscher Schriftsteller
  Was ist der Mensch? Die Tragödie Gottes.
Christian Morgenstern (1871-1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Wertorientiertes und ethisches Wesen

 


 

Der Mensch ist von Natur aus gut.
Hildegard von Bingen (1098-1179), deutsche Äbtissin und Naturwissenschaftlerin, Mystikerin, Heilige
Der Mensch ist, ich gestehe es euch, ein böses Lebewesen.
Molière
Der Mensch ist ein Tier, das allein unter den Tieren es ablehnt, durch die Erfüllung seiner tierischen Begierden erfüllt zu sein.
Alexander Graham Bell (1847-1922), britischer Sprachtherapeut, Erfinder und Großunternehmer
Der Mensch ist von Natur aus Böse ... denn im Bösen liegt die Kraft des Menschen.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Der Mensch ist gut, und will das Gute; er will nur dabei auch wohl sein, wenn er es tut; und wenn er böse ist, so hat man ihm sicher den Weg verrammelt, auf dem er gut sein wollte.
Heinrich Pestalozzi (1746-1827), schweizerischer Pädagoge und Sozialreformer
Der Mensch ist ein bösartiges Tier.
Joseph Conrad (1857-1924), englischer Schriftsteller
Der Mensch ist in die Welt gekommen, um anderen zu helfen.
Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v.Chr-65 n.Chr.), römischer Philosoph
Der Mensch ist Mensch, weil er der Selbstbeherrschung fähig ist.
Mahatma Gandhi (Mohandas Karamchand G.) (1869-1948), indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes
Der Mensch ist so viel Mensch wie er liebt.
Alfred Delp (1907-1945), deutscher katholischer Priester, als Mitglied des Kreisauer Kreises von den Nazis ermordet, Martyrer
Der Mensch ist eine Erfindung der Liebe und wurde geschaffen zum Lieben.
Ernesto Cardenal (1925-), nicaraguanischer katholischer Priester und Politiker
Jeder Mensch ist eine Menschheit, eine Weltgeschichte.
Jules Michelet (1798-1874), französischer Historiker
Jeder Mensch ist sich selbst der Nächste.
Talmud Sanhedrin 9
Jeder Mensch ist achtenswert, wie elend und lächerlich er auch sei.
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph
Jeder Mensch, der sich für Gott hält, tötet am Ende Menschen.
Elie Wiesel (1928- ), rumänisch-US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist, Friedensnobelpreisträger, Holocaustüberlebender
Jeder Mensch trägt in sich die Anlagen zu beidem: zum Spießer (das ist er als Mensch der verdorbenen Natur) und zum Heiligen (dazu bestimmt ihn die Gnade).
Hans Urs von Balthasar (1905-1988), Schweizer katholischer Theologe
Jeder Mensch, so wie er sich dünkt, der mit der Anbetung des Erfolgs beginnt, endet in der Mittelmäßigkeit.
Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), englischer Schriftsteller
Jeder Mensch ist etwas Persönliches und Einmaliges, und an Stelle des persönlichen Gewissens ein kollektives setzen zu wollen, das heißt schon Vergewaltigung und ist der erste Schritt zu allem Totalitären.
Hermann Hesse (1877-1962), deutscher Dichter
Jeder Mensch ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.
Mark Twain (1835-1910), US-amerikanischer Schriftsteller
Jeder Mensch ist mehr wert als alles Gold der Erde.
Joseph Cardijn (1882-1967), belgischer katholischer Theologe, Kardinal, Begründer der christlichen Arbeiterjugend CAJ

Jeder Mensch ist ab und zu schwach und äussert dann Dummheiten, diese werden dann aufgeschrieben, und man macht von ihnen ein Aufheben, als stellten sie wichtigste, unumstößliche Wahrheiten dar.
Leo Tolstoi (1828-1910), russischer Dichter

Jeder Mensch ist verdammt, bis in ihm die Menschlichkeit erwacht.
William Blake (1757-1827), englischer Dichter und Maler
Jeder Mensch ist ein Genie, in irgendeiner großen oder kleinen Welt.
Johann Kaspar Lavater (1741-1801), Schweizer evangelischer Theologe, Physiognomiker, Religionsphilosoph und Schriftsteller
Jeder Mensch ist eine unwiederholbare Einmaligkeit, und es muss ihm gelingen, einen Punkt zu finden, seinen Punkt, von dem aus er zeigt, wie er die Welt sieht, wie nur er sie sehen kann.
Erwin Strittmatter (1912-1994), sorbisch-deutscher Schriftsteller
Jeder Mensch ist seiner Natur nach auf bestimmte, mitunter sehr kleine Dinge eingestellt, Dinge, die trotzdem sie klein sind, für ihn das Leben oder doch des Lebens Bestes bedeuten. Und das Beste heißt mir Einfachheit, Wahrheit, Natürlichkeit.
Theodor Fontane (1819-1898), deutscher Dichter hugenottischer Abstammung
Jeder Mensch ist liebenswert, wenn er wirklich zu Worte kommt.
Hermann Hesse (1877-1962), deutscher Dichter
Jeder Mensch ist ein Abgrund. Man schaudert, wenn man hineinsieht.
Georg Büchner (1813-1837), deutscher Dramatiker
Jeder Mensch ist verführbar, denn "der Mensch ist nicht aus Holz und Stein".
Po-Chü-I (762-846), chinesischer Dichter
Jeder Mensch ist eine Geschichte, die mit keiner anderen identisch ist.
Alexis Carrel (1873-1944), französisch-amerikanischer Psychologe, Chirurg und Pathologe, Medizinnobelpreisträger
Jeder Mensch ist anziehender, wenn er fröhlich ist.
lateinisches Sprichwort
Jeder Mensch ist schuldig für all das Gute, das er nicht tat.
Voltaire (François Marie Arouet) (1694-1778), französischer Schriftsteller und Philosoph, Aufklärer
Jeder Mensch ist der Sohn seiner eigenen Werke.
Miguel de Cervantes-Saavedra (1547-1616), spanischer Schriftsteller und Staatsdiener, zeitweilig algerischer Sklave
Jeder Mensch ist dazu verpflichtet, seinen eigenen Charakter zu haben, so zu sein, wie niemand anderes und zu tun, was kein anderer tun kann.
William Ellery Channing
Jeder Mensch ist idealistisch; nur geschieht es so häufig, dass er das falsche Ideal hat.
Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), englischer Schriftsteller
Jeder Mensch ist fähig, einem einzelnen Gutes zu erweisen; aber man ist den Gönnern gleich, wenn man zum Glück einer ganzen Gesellschaft beiträgt.
Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu (1689-1755), französischer Schriftsteller und Staatsphilosoph
Jeder Mensch ist nur soweit vernünftig, als sein Denken wahr, sein Wollen gut, sein Fühlen schön ist.
Friedrich Dittes (1829-1896), österreichischer Pädagoge
 
.. die Menschen sind in sich selbst verliebt.
Johannes Tauler (1300-1361), elsässischer Dominikaner und Mystiker, möglicherweise Schüler Meister Eckarts

Die Menschen sind viel besser, als wir denken.
Werenfried van Straaten (1913- ), niederländischer katholischer Pater, Gründer von "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe"

Die Menschen sind genau so viel wert, wie sie freiwillig zu leiden vermögen.
Léon Bloy (1846-1917), französischer Schriftsteller
Die Menschen sind, insgesamt, je zivilisierter desto mehr Schauspieler.
Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph
Die Menschen sind alle so geartet, dass sie lieber eine Lüge als eine Absage hören wollen.
Marcus Tullius Cicero
Die Menschen sind grausam, aber der Mensch ist gütig.
Rabindranath Tagore (1861-1941), indischer Dichter, Literaturnobelpreisträger
Die Menschen sind doch dazu da, einander auszuhelfen.
Voltaire (François Marie Arouet) (1694-1778), französischer Schriftsteller und Philosoph, Aufklärer
Die Menschen sind nun einmal so, dass einer Freunde nur dann bekommt, wenn er schmeichelt, und Feinde, wenn er die Wahrheit sagt.
Niccolò Machiavelli (1469-1527), italienischer Schriftsteller und florentinischer Staatsdiener
Die Menschen sind niemals zufrieden; kaum haben sie etwas, so begnügen sie sich nicht mehr damit und begehren noch mehr.
Niccolò Machiavelli (1469-1527), italienischer Schriftsteller und florentinischer Staatsdiener
Die Menschen sind heuzutage nicht schlechter, als sie früher waren. Nur die Berichterstattung über ihre Taten ist gründlicher geworden.
William Faulkner (1897-1962), US-amerikanischer Schriftsteller
Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen. Doch selten etwas Besseres.
Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), deutscher Dichter
Die Menschen sind aufgeblasene Schläuche.
Epicharm ( um 540/530 - um 440 v.Chr.), griechischer Komödiendichter
Die Menschen sind unvollkommen, wenn sie nicht singen.
Wolf Wondratscheck (1943- ), deutscher Schriftsteller
Die Menschen sind zum Tadeln aufgelegt, weil sie sich durch dieses selbst loben.
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph
Die Menschen sind verschieden, doch die Wahrheit ist eine, und alle, die sie suchen, auf welchem Gebiet es sei, helfen einander.
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716),
Die Menschen sind es, die begreifen müssen, dass man Menschen nicht kaufen und verkaufen darf.
Leo Tolstoi (1828-1910), russischer Dichter
Die Menschen sind da, um einander zu helfen, und wenn man eines Menschen Hilfe in rechten Dingen nötig hat, so muss man ihn dafür ansprechen.
Jeremias Gotthelf (1797-1854), Schweizer Erzähler
Die Menschen sind voreingenommen, wenn sie Zuneigung und Liebe empfinden; sie sind voreingenommen, wenn sie verachten und abgeneigt sind; sie sind voreingenommen, wenn sie Ehrfurcht und Hochachtung empfinden; sie sind voreingenommen, wenn sie überheblich und unbarmherzig sind.
Konfuzius (551-479 v.Chr.), griechischer Philosoph
... die Menschen sind gut, wenn sie sich besser befinden.
Heinrich Heine (1797-1865), deutscher Dichter und Publizist
Die Menschen sind in der Regel so beschaffen, dass ihnen nichts so unerträglich ist, als wenn Ansichten, die sie für wahr halten, als Verbrechen gelten und wenn ihnen das, was sie zur Frömmigkeit in ihrem Verhalten gegen Gott und die Menschen bewegt, als Missetat angerechnet wird.
Baruch de Spinoza (1632-1677), niederländischer Philosoph
Die Menschen sind gut, bloß die Leute sind schlecht.
Erich Kästner (1899-1974), deutscher Schriftsteller
Die Menschen sind so abhängig geboren, dass selbst die Gesetze, die ihre Schwachheit regieren, ihnen nicht genügen. Das Schicksal hat ihnen noch nicht genug Herren gegeben; sie bedürfen noch der Mode, die alles, selbst die Form der Schuhe, vorschreibt.
Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues (1715-1747),  französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller

Die Menschen sind trotz all ihrer Mängel, das Liebenswürdigste, was es gibt.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter

Die Menschen sind wesentlich böse, wesentlich unglücklich, wesentlich dumm.
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph
Die Menschen sind verdorben; sie wären noch schlimmer, wenn ihnen das Missgeschick widerfahren wäre, gelehrt geboren zu werden.
Jean-Jaques Rousseau (1712-1778), französischer Philosoph und Schriftsteller
Die Menschen sind so sehr an ihr jämmerliches Dasein gewöhnt, dass sie sich auch mit der misslichsten Lage abfinden, um zu überleben.
Michel de Montaigne (1533-1592), französischer Schriftsteller
Die Menschen sind so tolerant als sie müssen, und so intolerant, als sie dürfen.
Charles Tschopp (1899-1982), Schweizer Schriftsteller
 
Alle Menschen sind stolz auf die Fortschritte der Menschheit, doch kein Mensch macht Fortschritte.
Ralph Waldo Emerson (1803-1882), amerikanischer Essayist, Dichter und Philosoph
Alle Menschen sind Lügner.
AT, Psalm 116,11
Alle Menschen sind ehrlich, solange sie uninteressiert sind; die meisten aber sind verwundbar, wo ihr Interesse ins Spiel kommt.
John Steinbeck (1902-1968), US-amerikanischer Schriftsteller
Alle Menschen sind Schuldner, aber sehr wenige erkennen ihre Schuld an, und kaum einer hat die Absicht, sie zu bezahlen.
Giovanni Papini (1881-1956), italienischer Schriftsteller
Alle Menschen sind nicht so schlecht, wie ein schlechter Mensch denkt.
Ivo Andric (1892-1975), jugoslawischer Schriftsteller, Diplomat, Politiker und Literatur-Nobelpreisträger.
Alle Menschen sind hellsichtig, wenn ihr Vorteil auf dem Spiel steht, und selten gelingt es, sie durch List abzulenken.
Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues (1715-1747),  französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Alle Menschen sind Wetterfahnen, ein bisschen mehr, ein bisschen weniger. Und wir selbst machen's auch so. Schwapp, sind wir auf der anderen Seite.
Theodor Fontane (1819-1898), deutscher Dichter hugenottischer Abstammung
 
Was ist der Mensch für eine elende Kreatur, wenn er alle Eitelkeit abgelegt hat.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter
 
Vernunft- und Gefühlswesen

 

 

Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Lebewesen.
Thomas von Aquin (1225-1274), scholastischer Theologe und Philosoph
Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, dass es nach Vernunftgesetzen handeln soll.
Oscar Wilde (1854-1900), englischer Schriftsteller irischer Herkunft
Der Mensch ist das einzige Tier, das Feuer machen kann.
Antoine Comte de Rivaról (1753-1801), französischer Schriftsteller, Aphoristiker
Der Mensch ist ein sprachbegabtes Tier und wird sich immer durch das Wort verführen lassen.
Simone de Beauvoir (1908-1986), französische Schriftstellerin
Der Mensch ist ein Werkzeug nutzendes Tier.
Thomas Carlyle (1795-1881), schottischer Schriftsteller
Der Mensch ist die einzige Kreatur, die es ablehnt, das zu sein, was er ist.
Albert Camus (1913-1960), französischer Schriftsteller, Existentialist
Der Mensch ist das klügste aller Wesen, weil er Hände hat.
Anaxagoras (
499-428 v. Chr.), griechischer Philosoph
Der Mensch ist immer mehr, als er von sich weiß.
Karl Jaspers (1883-1969), deutscher Philosoph des Existentialismus und Schriftsteller, Friedenspreis
nobelpreisträger
Der Mensch ist ein Ursachen suchendes Wesen.
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), deutscher Physiker und Schriftsteller, Aphoristiker
Der Mensch ist das einzige Wesen, das sich selbst nicht gewachsen ist.
Hans Kudszus (1901-1977), deutscher Schriftsteller
Der Mensch ist, was er denkt.
Christian Friedrich Hebbel (1813-1863), deutscher Dichter
Der Mensch ist nichts als ein Geschöpf, das von Haus aus ohne die Gnade unauslöschlich voller Irrtum ist.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker
Der Mensch ist das einzige Tier, das lacht und weint.
William Hazlitt (1778-1830), englischer Essayist und Schriftsteller
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das von sich eine schlechte Meinung hat.
George Bernard Shaw (1856-1950), anglo-irischer Dramatiker,
Literaturnobelpreisträger
Der Mensch ist - ehe er etwas anderes ist - ein empfindendes Wesen.
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Dichter
Der Mensch ist das einzige Tier, das erröten kann - oder muss.
Mark Twain (1835-1910), US-amerikanischer Schriftsteller
Der Mensch ist nie größer als dort, wo er kniet.
Johannes XXIII. (Angelo Giuseppe Roncalli (1881-1963), italienischer Papst
Der Mensch ist ein wahres Kind, er weiß nie recht, was er eigentlich will...
Ludwig Tieck (1773-1852), deutscher Dichter
Der Mensch ist nie so schön, als wenn er um Verzeihung bittet oder selbst verzeiht.
Jean Paul (Johann Paul Friedrich Richter) (1763-1825), deutscher Dichter
Der Mensch ist zum Erkennen geboren.
Alexander von Humboldt (1769-1959), deutscher Naturforscher
Der Mensch ist nicht zum Vergnügen, sondern zur Freude geboren.
Paul Claudel (1868-1955), französischer Dichter
Der Mensch ist nach unserer Erfahrung das einzige Wesen, das "Sinn" überhaupt feststellen kann.
Carl Gustav Jung (1875-1961), Schweizer Psychiater
Der Mensch ist zur Lebenslust geboren: das spürt er, mehr Beweis ist nicht nötig. Er folgt der Vernunft, wenn er sich der Lebenslust hingibt.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker
Der Mensch ist von sich selbst so eingenommen, dass er sich lediglich als das einzige Ziel der Anstalten Gottes ansieht.
Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph
Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Tier, das immer dann seine Beherrschung verliert, wenn es den Geboten seiner Vernunft entsprechend handeln soll.
Orson Welles (1915-1985), US-amerikanischer Filmregisseur und Schauspieler
Der Mensch ist ein rationales Wesen.
Leo Tolstoi (1828-1910), russischer Dichter
Ein jeder Mensch ist frei und ist wie ein eigener Gott, er kann sich in diesem Leben in Zorn oder ins Licht verwandeln; was einer für ein Kleid anzieht, das erklärt ihn.
Jakob Böhme (1575-1624), deutscher Philosoph, Theosoph und Mystiker
Der Mensch ist nicht so böse, wie man manchmal denken sollte. Aber er wird nie so gut werden, wie Idealisten sich das denken.
Kurt Tucholsky (1890-1935), deutscher Schriftsteller
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Gustav Freytag (1816-1895), deutscher Schriftsteller
Der Mensch ist ein Nichts, das fähig ist zu Gott.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker
Der Mensch ist kein Baum. Wenn er am falschen Platz steht, sollte er sich einen anderen suchen.
Buddha (-544/543 v.Chr.), indischer Religionsgründer, Begründer des Buddhismus
Der Mensch ist nicht für die Bequemlichkeit gemacht.
tibetisches Sprichwort
Der Mensch ist zur Freude und nicht zur Trauer geboren.
Erich Kästner (1899-1974), deutscher Schriftsteller
Der Mensch ist nicht das, was er geleistet und erlistet hat, sondern das, was er erlitten hat.
Albert Schweitzer (1875-1965), elsässischer evangelischer Theologe, Musiker, Arzt und Philosoph
Der Mensch ist ein geldgieriges Tier und diese Eigenschaft kommt allzu oft seiner Güte in die Quere.
Herman Melville (1819-1891), US-amerikanischer Schriftsteller
Der Mensch ist überall Mensch, das heißt schwach.
Leo Tolstoi (1828-1910), russischer Dichter
Der Mensch ist der einzige unter den Primaten, der die Tötung seiner Artgenossen planvoll, in größerem Maßstab und enthusiastisch betreibt.
Hans Magnus Enzensberger (1929- ), deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer und Redakteur
Der Mensch ist das einzige Tier, dessen Begierde steigt, je mehr sie bedient wird, das einzige Tier, das niemals befriedigt ist.
Henry George (1839-1897), US-amerikanischer Ökonom
Es ist richtig, wenn Politiker immer wieder behaupten: "Der Mensch ist Mittelpunkt." Falsch ist nur die Schreibweise. Gemeint ist:"Der Mensch ist Mittel.-Punkt."
Dieter Hildebrandt (1927- ), deutscher Kabarettist
Jeder Mensch ist aber ein Sonderfall - jeder Mensch ist von seiner eigenen und einzigartigen Lebensgeschichte geprägt.
Joseph Weizenbaum (1923-2008), deutsch-US-amerikanischer Informatiker, Wirtschaftswissenschaftler und Gesellschaftskritiker
Der Mensch ist mit Mächten konfrontiert, die er selber schafft, aber nicht beherrschen kann.
Carl Gustav Jung (1875-1961), Schweizer Psychiater
Der Mensch ist voll Verlangen nach Glück und erträgt das Glück nicht lange Zeit.
Hermann Hesse (1877-1962), deutscher Dichter
Der Mensch ist nichts anderes als sein Entwurf, er existiert nur in dem Maße, als er sich entfaltet.
Jean-Paul Sartre (1905-1980), französischer Schriftsteller und Philosoph
Der Mensch ist alles andere eher als vernünftig.
Oscar Wilde (1854-1900), englischer Schriftsteller irischer Herkunft
Der Mensch ist sterblich, und seine einzige Möglichkeit, unsterblich zu werden, ist die, dass er etwas Unsterbliches hinterlässt.
William Faulkner (1897-1962), US-amerikanischer Schriftsteller
 
Jeder Mensch trägt durch Gnade das Bild Gottes in sich, denn es heißt in der Schrift: Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde.
Epiphanius von Salamis
Jeder Mensch ist heillos gefühlsbetont; aber leider ist es so häufig das falsche Gefühl.
Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), englischer Schriftsteller
Die Menschen sind so notwendig verrückt, dass nicht verrückt sein nur hieße, verrückt sein nach einer anderen Art von Verrücktheit.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker
Die Menschen sind zu allen Zeiten und an allen Orten ungefähr dieselben, so dass die Geschichte uns darüber nichts Neues oder Fremdes mitteilt.
David Hume (1711-1776), englischer Philosoph
Die Menschen sind wie Eisschollen. Sie treiben aneinander vorbei, stoßen sich manchmal an und treiben weiter.
Maxim Gorki (1868-1936), russischer Schriftsteller
Die Menschen sind hungrig nach Geschichten.
Studs Terkel (1912-2008), US-amerikanischer Schriftsteller und Radiomoderator
Die Menschen sind von einer solchen Besitzgier befallen, dass sie offenbar mehr besessen werden, als das sie besitzen.
Plinius der Ältere (23 od. 24-79 n.Chr.), römischer Philosoph
Die Menschen sind so unfehlbar Narren, dass es eine andersartige Narrheit wegen närrisch sein hieße, wenn man kein Narr wäre.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker
Die Menschen sind nicht im Verhältnis zu ihren Erfahrungen weise, sondern zu ihrer Fähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen.
George Bernard Shaw (1856-1950), anglo-irischer Dramatiker, Nobelpreis für Literatur 1925, Warum für Puritaner
Die Menschen sind Werkzeuge ihrer Werkzeuge geworden.
Henry David Thoreau (1817-1862), US-amerikanischer Schriftsteller
Die Menschen sind bloß von gerade dem überzeugt, was ein jeder erfahren hat.
Empedokles von Akragas (ca. 495-435), griechischer Politiker, Arzt und Philosoph
Die Menschen sind immer dann gegen die Vernunft, wenn die Vernunft gegen sie ist.
Claude Adrien Helvétius (1715-1771), französischer Philosoph
... die Menschen sind zu engherzig, um mehrere Dinge zugleich zu schätzen.
Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues (1715-1747),  französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Die Menschen sind schon so unsinnig, dass sie das für Wahrheit halten, worüber sie ein' Schein in Händen halten.
Johann Nepomuk Nestroy (1801-1862), österreichischer Schriftsteller, Schauspieler und Bühnenautor
Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.
Voltaire (François Marie Arouet) (1694-1778), französischer Schriftsteller und Philosoph, Aufklärer
 
bewusstes und freies Wesen

 

Der Mensch ist durch seinen Willen frei und durch seinen Willen Sklave. Er ist durch seinen Willen redlich und durch seinen Willen ein Schurke.
Heinrich Pestalozzi (1746-1827), schweizerischer Pädagoge und Sozialreformer
Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt.
Jean-Paul Sartre (1905-1980), französischer Schriftsteller und Philosoph
Der Mensch ist nicht Gefangener des Schicksals, sondern der Gefangene seines Bewusstseins.
Franklin Delano Roosevelt (1882-1945), US-amerikanischer Politiker, Präsident
Der Mensch ist der Gewalt der Leidenschaften und offenen und verborgenen Manipulationen ausgesetzt.
Johannes Paul II. (1920-2005), polnischer Papst
Der Mensch ist nicht ein Werk der Umstände, sondern die Umstände sind ein Werk des Menschen.
Benjamin Disraeli (1804-1881), englischer Politiker, Liberaler, Earl of Beaconsfield
Der Mensch ist frei; aber er ist nicht mehr frei, wenn er nicht an seine Freiheit glaubt.
Giacomo Girolamo Casanova (1725-1798), italienischer Abenteurer
Der Mensch ist das weltlich-leibhaftig-geschichtliche Freiheitswesen.
Karl Rahner (1904-1984), deutscher katholischer Theologe, führender Dogmatiker und Religionsphilosoph
 
Jeder Mensch ist so geschaffen, das er um sein selbst willen alles tut.
Epiktet (50-138), griechischer Philosoph
 
Die Menschen sind doch sonderbare Wesen. Sie gebrauchen nie die Freiheit die sie haben, sondern fordern die, die sie nicht haben: Denkfreiheit haben sie, Redefreiheit fordern sie.
Søren Kierkegaard (1813-1855), dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Die Menschen sind nicht frei und gleich geboren, sondern sie kommen in Abhängigkeiten und Verschiedenheiten aller Art, die von ihrer Existenz selbst unzertrennlich sind, hervor.
Gabriel Graf von Mirabeau
Die Menschen sind nicht Gefangene des Schicksals, sondern Gefangene ihres eigenen Geistes.
Franklin Delano Roosevelt
Die Menschen sind in ihren Anlagen alle gleich. Nur die Verhältnisse machen den Unterschied.
Georg Christoph Lichtenberg
Die Menschen sind als Organe ihres Jahrhunderts anzusehen, die sich meist unbewusst bewegen.
Johann Wolfgang von Goethe
 
Fast alle Menschen sind Sklaven aus demselben Grund, den die Spartaner für die Sklaverei der Perser angaben: dass sie nicht nein sagen konnten. Dieses Wort aussprechen wissen und allein leben können - das sind die einzigen Mittel, Freiheit und Charakter zu bewahren.
Nicolas-Sébastien Roch Chamfort
... alle Menschen sind von Natur aus geneigt zu befehlen, und abgeneigt zu gehorchen.
Franz von Sales
Alle Menschen sind gleich. Nicht die Geburt, nur die Tüchtigkeit macht einen Unterschied.
Voltaire (François Marie Arouet) (1694-1778), französischer Schriftsteller und Philosoph, Aufklärer
Alle Menschen sind in einer gemeinsamen Welt, wenn sie wach sind, und in einer eigenen Welt, wenn sie sie schlafen.
Plutarch
Alle Menschen sind von Natur untereinander gleich.
Thomas Hobbes
Alle Menschen sind gleich erschaffen.
John Hancock
Alle Menschen sind gleich. Nach entsprechender Vorbereitung.
Stanislaw Jerzy Lec
 
Einzel- und
Gemeinschaftswesen

 

Der Mensch ist zu gegenseitiger Hilfe geschaffen.
Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v.Chr-65 n.Chr.), römischer Philosoph
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.
Titus Maccius Plautus (ca. 250-184 v.Chr.), italienischer Komödiendichter
Der Mensch ist dem Menschen Weg zu Gott.
Romano Guardini (1885-1968), deutscher katholischer Theologe und Religionsphilosoph
Der Mensch ist das einzige Tier, das so lange freundlich zu seinen Opfern sein kann, bis es sie frisst.
Samuel Butler (1835-1902), englischer Schriftsteller
Mensch: ein Tier, das Geschäfte macht; kein anderes Tier tut dies - kein Hund tauscht Knochen mit einem anderen
Claude Adrien Helvétius (1715-1771), französischer Philosoph
Der Mensch ist das Raubtier mit den Händen.
Oswald Spengler (1880-1936), deutscher Kultur- und Geschichtsphilosoph
Der Mensch ist das einzige Tier, das arbeiten muss.
Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph
Der Mensch ist ein nachahmendes Geschöpf, und wer der Vorderste ist, führt die Herde.
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Dichter
Der Mensch ist von Natur ein politisches Wesen.
Aristoteles (384-322 v.Chr.), griechischer Philosoph
Der Mensch ist ein Schuft.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-1881), russischer Dichter
Der Mensch ist der Menschen beste Medizin.
Afrikanisches Sprichwort
Der Mensch ist Lärmerzeuger, Luftverpester, Wasserverschmutzer, Waldverschandler, Abfallerzeuger en gros, Nahrungsmittelverderber, Erbmassenbedroher, alles durch sein eigenes Genie.
John Boynton Priestley (1894-1984), englischer Schriftsteller
Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das erzogen werden muss.
Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph
Der Mensch ist immer gefährlich. Wenn nicht durch seine Bosheit, dann durch seine Dummheit. Wenn nicht durch seine Dummheit, dann durch seinen Verstand.
Henry de Montherlant (1895-1972), französischer Schriftsteller
Der Mensch ist nicht nach dem zu beurteilen, was er weiß, sondern nach dem, was er liebt.
Aurelius Augustinus ( 354-430), Bischof von Hippo, Philosoph, Kirchenvater, Heiliger
Der Mensch ist zur Mühsal geboren.
AT, Hiob 5,7
Der Mensch ist wie sein Umgang.
Euripides (484/5-407/8 v.Chr.), griechischer Tragödiendichter
Was ist der Mensch ohne die Tiere? Wenn es keine Tiere mehr gäbe, würden die Menschen an großer Einsamkeit des Herzens sterben. Denn alles, was den Tieren geschieht, geschieht auch bald den Menschen.
Häuptling Seattle (ca. 1786-1866)
Der Mensch ist das Tier, das in einer Stadt wohnt.
Aristoteles (384-322 v.Chr.), griechischer Philosoph
Der Mensch ist nicht, wie eine Ameise oder eine Termite, von seiner Phylogenese so konstruiert, dass er es erträgt, ein anonymes und durchaus austauschbares Element unter Millionen völlig gleichartiger zu sein.
Konrad Lorenz (1903-1989), österreichischer Zoologe, Verhaltensforscher
Der Mensch ist derart in den Menschen verliebt, dass er, wenn er der Stadt entflieht, doch wieder die Menge sucht, d. h., er will die Stadt auch auf dem Lande wiederherstellen.
Charles Baudelaire (1821-1867), französischer Dichter
Der Mensch ist zur Gesellschaft und zur Freude geboren.
Nikolai Michailowitsch Karamsin
Der Mensch ist ein geselliges Tier, das seinesgleichen verabschiedet.
Eugène Delacroix (1798-1863), französischer Maler
Jeder Mensch ist eine kleine Gesellschaft.
Novalis (1772-1801), deutscher Dichter
Der Mensch ist zum Rebellen geboren.
Michail Dostojewski (1821-1881), russischer Schriftsteller
Der Mensch ist dem Menschen nötig.
türkisches Sprichwort
Der Mensch ist verurteilt, frei zu sein.
Jean-Paul Sartre (1905-1980), französischer Schriftsteller und Philosoph
Denn der Mensch ist ein exzentrisches Lebewesen, das ohne eine Fest nicht auskommen kann.
Odo Marquard (1928- ), deutscher Philosoph
Fast jeder Mensch ist der Despot eines anderen.
Friedl Beutelrock (1889-1958), deutsche Schrifstellerin
Der Mensch ist zwar unheilig genug, aber die Menschheit in seiner Person muss immer heilig sein.
Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph
Der Mensch ist ein staatenbildendes Tier, ein zoon politicon.
Aristoteles (384-322 v.Chr.), griechischer Philosoph
Der Mensch ist ein Herdentier, selbst darin, sich ein Grab zu schaufeln.
Francis Louis Bandelier (), Schweizer Schriftsteller
Der Mensch ist bestimmt, in der Gesellschaft zu leben.
Johann Georg Fichte (1762-1814), deutscher Erzieher und Philosoph
Der Mensch ist so gebaut, dass er darauf angewiesen ist, dass man ihm von Zeit zu Zeit sagt: "Es ist gut, dass es dich gibt."
Josef Pieper (1904-1997), deutscher Philosoph
Der Mensch ist nämlich auf staatliche Gemeinschaft angelegt und von Natur aus zum Zusammenleben geschaffen.
Aristoteles (384-322 v.Chr.), griechischer Philosoph
Die Menschen sind einsam, weil sie Mauern errichten, statt Brücken zu bauen.
Joseph Fort Newton (1880-1950), US-amerikanischer Geistlicher
Jeder Mensch ist eine kleine Gesellschaft.
Novalis (Freiherr Friedrich Leopold von Hardenberg) (1772-1801), deutscher Dichter
 
Die Menschen sind, was ihre Mütter aus ihnen machten.
Ralph Waldo Emerson (1803-1882), US-amerikanischer Essayist, Dichter und Philosoph
Die Menschen sind wie Schafe, von denen eine Herde leichter zu treiben ist als ein einzelnes.
Richard Whately (1787-1863), Englischer Rhetoriker, Logiker, Ökonom und Theologe
Die Menschen sind nicht nur zusammen, wenn sie beisammen sind, auch der Entfernte, der Abgeschiedene lebt in uns.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter
Die Menschen sind füreinander geboren; lehre sie oder etrage sie!
Marc Aurel (121-180), römischer Politiker
Die Menschen sind so einfältig und hängen so sehr vom Eindruck des Augenblicks ab, dass einer, der sie täuschen will, stets jemanden findet, der sich täuschen lässt.
Niccolò Machiavelli (1469-1527), italienischer Schriftsteller und florentinischer Staatsdiener
Die Menschen sind oft unfähig, sich in den Zustand eines anderen zu versetzen.
Simone Weil (1909-1943), französische Philosophin und
Schriftstellerin
Alle Menschen sind Demokraten, wenn sie glücklich sind.
Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), englischer Schriftsteller
Alle Menschen sind Brüder. Daher der ewige Zank unter ihnen.
Alexander Roda Roda (1872-1945), österreichischer Schriftsteller und Publizist
Alle Menschen sind Ausländer - fast überall.
anonymus
... alle Menschen sind in einem Netz von Gegenseitigkeit gefangen zu einem einzigen Schicksalsgewand verknüpft.
Martin Luther King (1929-1968), amerikanischer Bürgerrechtler und Baptistenpfarrer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes
Was ist der Mensch? Wozu ist er zu gebrauchen? Was ist gut an ihm, und was ist schlecht? Wenn er sehr alt wird, dann allenfalls hundert Jahre. Was ist das, verglichen mit der Ewigkeit? Ein Wassertropfen im Meer, ein Sandkörnchen am Strand.
Bibel, Altes Testament, Jesus Sirach 18,8
 
biologisches, materielles Wesen

 

Der Mensch ist, was er isst.
Ludwig Feuerbach (1804-1872), deutscher Philosoph
Der Mensch ist vielleicht halb Geist und halb Materie, so wie der Polype halb Pflanze und halb Tier. Auf der Grenze liegen immer die seltsamsten Geschöpfe.
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), deutscher Physiker und Schriftsteller, Aphoristiker
Was ist der Mensch, wenn seiner Zeit Gewinn, sein höchstes Gut nur Schlaf und Essen ist? Ein Vieh, nichts weiter.
William Shakespeare (1564-1616), englischer Dichter
Der Mensch ist eine in der Knechtschaft seiner Organe lebende Intelligenz.
Aldous Huxley (1894-1963), englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier
Dass die wichtigsten Dinge durch Röhren getan werden. Beweise: erstlich die Zeugungsglieder, die Schreibfeder und unser Schießgewehr, ja was ist der Mensch anders als ein verworrnes Bündel Röhren?
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), deutscher Physiker und Schriftsteller, Aphoristiker
Der Mensch ist allerdings ein Säugetier, denn er saugt sehr viel Flüssigkeit in sich, das Männchen Bier und Wein, das Weibchen Kaffee.
Johann Nepomuk Nestroy (1801-1862), österreichischer Schriftsteller, Schauspieler und Bühnenautor
Der Mensch ist zwar der letzte Schrei, aber nicht das letzte Wort der Schöpfung.
Konrad Lorenz (1903-1989), österreichischer Zoologe, Verhaltensforscher
Der Mensch ist ein Wesen, das Brot braucht und Zubrot.
Rudolf Hagelstange (1912-1984), deutscher Schriftsteller
Der Mensch ist nur dann an Leib und Seele gesund, wenn ihm alle seine Verrichtungen, geistige und körperliche, zum Spiele werden.
Christoph Martin Wieland (1733-1813), deutscher Schriftsteller und Übersetzer
Der Mensch ist gewohnt, die Dinge nur in dem Maße zu schätzen, als sie ihm nützlich sind.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter
Der Mensch ist so ein lust- und hilfsbedürftiges Wesen, dass man ihm nicht verargen kann, wenn er sich überall umsieht, wo er im Glück einigen Spaß und in der Bedrängtheit einigen Beistand finden kann.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter
Der Mensch ist eine Retorte.
Honoré de Balzac (1799-1850), französischer Schriftsteller
Der Mensch ist nur dann wahrhaftig Mensch, wenn er der Selbstbeherrschung fähig ist, und selbst dann nur, soweit er sie ausübt.
Mahatma Gandhi (1869-1948), indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes
Der Mensch ist nicht auf der Welt, glücklich zu sein, sondern um seine Pflicht zu tun.
Otto von Bismarck
Der Mensch ist nur wirklich groß, wenn er aus Leidenschaft handelt.
Benjamin Disraeli (1804-1881), englischer Politiker, Liberaler, Earl of Beaconsfield
Der Mensch ist das große Fragezeichen im Buch der Natur.
Mengtse (um 370-290 v.Chr.), chinesischer Philosoph
Der Mensch ist auch Magen, denn alle Dinge der Welt werden uns einverleibt: Also essen wir uns selbst.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim)
Der Mensch ist in seiner totalen Existenz Leib.
Hildegard von Bingen (1098-1179), deutsche Äbtissin und Naturwissenschaftlerin, Mystikerin, Heilige
Der Mensch ist das Untier und Übertier; der höhere Mensch ist der Unmensch und Übermensch: so gehört er zusammen.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Der Mensch ist vergänglich wie das Blatt des Baumes, ja noch mehr als dies: denn dasselbe kann nur der Herbst abschüttteln, den Menschen jeder Augenblick.
Adalbert Stifter (1805-1868), österreichischer Schriftsteller
Der Mensch ist eine Marionette der Natur, die wahrnimmt und denkt und sich törichterweise einbildet, jemand zu sein.
Buddha (-544/543 v.Chr.), indischer Religionsgründer, Begründer des Buddhismus
Der Mensch ist ein schaffender Rückblick der Natur auf sich selbst.
Friedrich Schlegel (1772-1829), deutscher Ästhetiker und Dichter
Der Mensch ist im Grunde ein wildes entsetzliches Tier. Wir kennen es bloß im Zustande der Bändigung und Zähmung, welcher Zivilisation heißt; daher erschrecken uns gelegentlich die Ausbrüche seiner Natur. Aber wo und wann einmal Schloss und Kette abfallen und Anarchie eintritt, da zeigt sich, was er ist.
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph
Der Mensch ist ein Teil der Natur und nicht etwas, das zu ihr im Widerspruch steht.
Bertrand Russel (1872-1970), walisischer Philosoph und Mathematiker
Jeder Mensch ist ein Sklave der Notwendigkeit, aber der bewusste Sklave ist der weitaus überlegenere.
Simone Weil (1909-1943), französische Philosophin und
Schriftstellerin
Jeder Mensch ist der Erbauer eines Tempels, der Körper heißt.
Henry David Thoreau (1817-1862), US-amerikanischer Schriftsteller
Jeder Mensch ist ein neuer Versuch der Natur, über sich ins Reine zu kommen.
Christian Morgenstern (1871-1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Jeder Mensch ist reich oder arm, je nachdem, inwieweit er es sich leisten kann, die Bedürfnisse, Annehmlichkeiten und Amusements des menschlichen Lebens zu genießen.
Adam Smith (1723-1790), schottischer Philosoph, Aufklärer
Die Menschen sind auf dem Wege der Nachahmung in den wichtigsten Dingen Schüler der Tiere geworden: der Spinne im Weben und Stopfen, der Schwalbe im Bauen und der Singvögel, des Schwans und der Nachtigall im Gesang.
Demokrit (470-380 v.Chr.), griechischer Philosoph
Die Menschen sind sich ziemlich ähnlich, wenn sie geboren werden, aber durch ihre Gewohnheiten entfernen sich sich immer mehr voneinander.
Konfuzius (551-479 v.Chr.), griechischer Philosoph
Die Menschen sind wie die Tiere: die Großen fressen die Kleinen und werden von den Kleineren gestochen.
Voltaire (François Marie Arouet) (1694-1778), französischer Schriftsteller und Philosoph, Aufklärer
 
Alle Menschen sind sterblich. Du bist ein Mensch, also bist du sterblich.
Sokrates (469-399 v.Chr.), griechischer Philosoph
 
Was ist der Mensch? Ein schwächlicher und gebrechlicher Körper, nackt, wie ihn die Natur geschaffen, wehrlos, fremder Hilfe bedürftig....Und doch, welche Stürme erweckt dieses erbärmliche Geschöpf! Zu welchem Gedankenfluge versteigt es sich, uneingedenk des ihm beschiedenen Loses! Unsterbliches, Ewiges wälzt es in seinem Hirn...
Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v.Chr-65 n.Chr.), römischer Philosoph
Was ist der Mensch? Ein Magen, zwei Arme, ein kleines Hirn und ein großer Mund und eine Seele - dass Gott erbarme!
Erich Mühsam (1878-1934), deutscher Schriftsteller und Publizist, Anarchist
Wesen zwischen Vollkommenheit und Unvollkommenheit

 

Der Mensch ist das Ziel der gesamten Schöpfung.
Thomas von Aquin (1225-1274), scholastischer Theologe und Philosoph
Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Der Mensch ist die Krone der Schöpfung: Er kann denken.
René Descartes (1596-1650), französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler
Der Mensch ist die Krone der Schöpfung. Nur schade, dass es eine Dornenkrone ist.
Stanislaw Jerzy Lec (1906-1966), polnischer Satiriker
Der Mensch ist das Maß aller Dinge.
Protagoras (490-411 v. Chr.), griechischer Philosoph
Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will!
Albert Schweitzer (1875-1965), elsässischer evangelischer Theologe, Musiker, Arzt und Philosoph
Der Mensch ist eine Welt im Kleinen.
Demokrit (470-380 v.Chr.), griechischer Philosoph
Der Mensch ist das Maß aller Mittel.
Gerhard Uhlenbruck
Der Mensch ist das Modell des Kosmos.
Leonardo da Vinci (1452-1519), italienischer Maler, Bildhauer, Baumeister, Zeichner und Naturforscher
Der Mensch ist eine Seifenblase.
Marcus Terentius Varro (116-27 v.Chr.), römischer Polyhistor
Der Mensch ist ein geborenes Kind, seine höchste Gabe ist die Gabe des Wachsens.
Rabindranath Tagore (1861-1941), indischer Dichter, Literaturnobelpreisträger
Der Mensch ist voller Bedürfnisse: Er liebt nur die, welche sie alle befriedigen können.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker
Der Mensch ist kein partikuläres Wesen wie das Tier, sondern ein universelles, darum kein beschränktes und unfreies, sonder uneingeschränktes, freies Wesen, denn Universalität, Unbeschränktheit, Freiheit sind unzertrennlich.
Ludwig Feuerbach (1804-1872), deutscher Philosoph
Der Mensch ist ein unsicheres Lebewesen.
Roger Garaudy (1913-),
französischer Schriftsteller, Philosoph und früherer Kommunist

Der Mensch ist entweder Opfer seines Schicksals oder Meister seiner Bestimmung.
Herbert Spencer (1820-1903), englischer Philosoph und Soziologe

Der Mensch ist abhängig; er bleibt dem Tode, dem Alter, der Krankheit unterworfen.
Erich Fromm (1900-1980), US-amerikanischer Psychoanalytiker und Gesellschaftskritiker
Der Mensch ist der höchste Gegenstand der schönheitsbildenden Kunst.
Johann Georg Forster (1754-1794),
Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt.
Christian Friedrich Hebbel (1813-1863), deutscher Dichter
Der Mensch ist weder Engel noch Tier, das Verhängnis aber ist, das wer den Engel spielen will, zum Tier wird.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker
Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch, - ein Seil über einem Abgrunde.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Der Mensch ist für sich selbst der wunderbarste Gegenstand der Natur, denn er kann nicht erfassen, was Körper ist, und noch weniger, was Geist ist, und weniger als irgend etwas anderes, wie ein Körper mit seinem Geist vereinigt sein kann.
Blaise Pascal
Der Mensch ist das, was er sein kann; aber er ist nicht alles das, was er sein kann.
Giordano Bruno (1548-1600), italienischer Priester, Dichter und Philosoph
Der Mensch ist gleichsam die Brechung von Tönen, er ist das kühne Ufer zwischen See und Land, das gewagte Mittelgeschöpf zwischen Engel und Tier.
Johann Gottfried Herder (1744-1803), deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe und Philosoph
Der Mensch ist ein Geschöpf, dem es bestimmt ist, in Katastrophen zu leben.
Graham Greene (1904-1991), englischer Schriftsteller
Denn schließlich, was ist der Mensch in der Natur? Ein Nichts im Hinblick auf das Unendliche, ein Alles im Hinblick auf das Nichts, eine Mitte zwischen Nichts und Allem.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker
 

Sage mir ... und ich sage dir, wer du bist.

Sage mir, worüber du lachst, und ich sage dir, wer du bist.
deutsches Sprichwort

Sage mir, mit wem du gehst, und ich sage dir, wer du bist.
italienisches Sprichwort

Zeige mir dein Pferd und ich sage dir, wer du bist.
argentinisches Sprichwort

Zeige mir dein Werkzeug, und ich sage dir, wer du bist.
Gesellenspruch

Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter

Sag mir, was du isst, und sage dir, wer du bist.
Jean Anthelme Brillat-Savarin (1755-1826), französischer Schriftsteller, Philosoph und Gastrosoph

Sage mir, wer dich bewundert, und ich werde dir sagen, wer du bist.
Charles-Augustin Sainte-Beuve (1804-1869), französischer Schriftsteller und Literaturkritiker

Sage mir, welches Gesicht du dem Unglück gezeigt hast, und ich sage dir, wer du bist.
Napoleon III. (1808-1873), französischer Staatspräsident und Kaiser

Zeige mir deine Vergangenheit, und ich sage dir, wer du bist.
Oscar Wilde (1854-1900), englischer Schriftsteller irischer Herkunft

Zeige mir, wie du baust, und ich sage dir, wer du bist.
Christian Morgenstern (1871-1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

Zeige mir das Gesicht deiner Mutter, und ich sage dir, wer du bist.
Khalil Gibran (1883-1913), libanesischer Schriftsteller

Sage mir, was dir wichtig ist, und ich werde dir sagen, wer du bist.
José Ortega y Gasset (1883-1955), spanischer Philosoph

Nenne mir dein Verhältnis zum Schmerz, und ich will dir sagen, wer du bist!
Ernst Jünger (1895-1998), deutscher Schriftsteller

 

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