"Heiligste Dreifaltigkeit" Altdorf b.Nürnberg
Schnipsel aus dem Internet für Normalanwender I
 

Christentum und Zeitgeist
 

Altlast

Ein Christ, der nicht vergeben kann,
klagt seine Kirche ständig an.
So kramt er aus der Mottenkiste
die abgegriff'ne Sündenliste
von Kreuzzug und von Hexenwahn,
und was die Kirche sonst getan.
Wie wär's, wenn ihm die eig'nen alten Sünden würden vorgehalten ?

P. Georg Stelzer, CSsR

Das Kreuz mit dem Kreuz

Dienstag, 6. Oktober 1998, 14:54 Uhr
Sachse will kein «Grüß Gott» hören

Bayerisch Eisenstein (AP) Die höfliche Formel «Grüß Gott» möchte ein Sachse auch in Bayern nicht zu Ohren bekommen. Dies musste ein Grenzpolizist erfahren, als er einen Urlauber aus Sachsen bei der Einreise nach Deutschland in Bayerisch Eisenstein mit dem landesüblichen Gruß ansprach. Als deutscher Staatsbürger wolle er in Deutschland mit «Guten Tag» begrüßt werden, forderte der Mann nach Angaben der Polizei vom Dienstag. Außerdem sei das «Grüß Gott» nach dem sogenannten «Kruzifix-Urteil» sowieso nicht mehr zulässig.
(sind dir Bayern wirklich so "rückständig" ?)

Der gefährlichste Platz Deutschlands

Was ist der gefährlichste Platz in Deutschland ? - Der Mutterleib! Deine Überlebens-Chancen an diesem Ort stehen ungefähr 2 : 1. Auf zwei Geburten kommt ungefähr eine “Abtreibung”.

 

"Hirten und Herde"

Der 2. "Herdenbrief" MACHT
KIRCHE ist fertig!
(Wenn Hirten und Schafe Geschwister
werden)

...oder beschreibt die Definition der Kirche in Macht- und Gruppenkategorien wie "oben und unten" (Amtskirche vs. "Kirche von unten") und "wir und ihr" (vgl. "Wir sind Kirche") die von Jesus gewollte "Gemeinschaft der Gläubigen" ?

 

Babycaust

Ärzte, die Abtreibungen vornehmen, darf gesagt werden, sie betrieben «Babycaust». Das hat
der Bundesgerichtshof in Karlsruhe im Streit zwischen dem Klinikum Nürnberg und
Abtreibungsgegner entschieden.
(FAZ 3.6.2000)

 

 "Anti-Weihnachtsmann"

WM Nein Danke

des Vereins Pro-Christkind

zum Thema Verkitschung, Kommerzialisierung und Verweltlichung von
Weihnachten...



Kirchgänger leben länger

Alte Menschen, die regelmäßig zur Kirche gehen, leben länger als andere Senioren. Dies geht aus der neuesten Ausgabe der Zeitschrift 'Journal of Gerontology' hervor. Eine Langzeitstudie an 4.000 alten Personen, die jeden Sonntag zur Kirche gehen, habe ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten sechs Jahren zu sterben, bei dieser Personengruppe um 50 Prozent geringer ist als bei anderen alten Menschen.

(Altöttinger Liebfrauenbote, 1. Aug. 1999)

 

Antithese zur "lieben Frau"...



... es soll ja nicht zu "zahm" klingen...

Typographische Spielereien >
weder      BILD
noch        BLÖD
sondern   BIBEL

Körperliches
und seelisches Wohlbefinden...


Die Temperatur in der
Stadtpfarrkirche am 12.06.1999


thermom1.gif (1454 Byte)

(von der Homepage der Stadtpfarre Hallein)

Typographische Spielereien II

Kirchberg

 

Religion für alle Geschmäcker?
Der esoterische Supermarkt

sekten.jpg (52708 Byte)

Ein Bild für die Zukunft der christlichen Kirchen - oder für eine neue "kulturelle Identität" ?
Wenden sich die Menschen von den christlichen Kirchen ab, weil deren Angebote nicht "zeitgemäß" oder "attraktiv" genug sind ?
Entwickelt sich die religiöse Landschaft hin zu
einem "religiös-esoterischen Gemischtwarenladen"
 in dem sich jeder selbst bedient ?

Kirche und Wissenschaft

Die Einführung der Gas-Straßenbeleuchtung ist aus theologischen Gründen abzulehnen, weil sie als Eingriff in die Ordnung Gottes erscheint. Nach dieser ist die Nacht zur Finsternis eingesetzt, die nur zu gewissen Zeiten vom Mondlicht unterbrochen wird. Dagegen dürfen wir uns nicht auflehnen, den Weltplan nicht hofmeistern, die Nacht nicht zum Tage verkehren wollen
(Kölnische Rundschau vom 28. März 1819)

inzwischen sind Galileo Galiliei und Charles Darwin rehabilitiert und auch die Weltraumfahrt wird nicht als Sakrileg aufgefasst ;-)



oder nicht in jedem "Kahlköpfigen"
muss gleich ein Nazi stecken


wpe3.jpg (16350 Byte)

Sichtweisen

So...

  

ein paar verloren wirkende "alte Mütterchen" und ansonst gähnende Leere in den Kirchenbänken

sehen es Anhänger einer "neuen Kirche", die eine  neue (dem Zeitgeist angepasste) Kirchenverfassung fordern und damit glauben, die Kirche mit "neuem Leben" zu erfüllen

...oder so ?



eine begeisterte Menschenmengen im Freien...

sehen es die, die trotz allem, an die  "alte Kirche" glauben

und vielleicht anders "Kirche" erlebt haben - z.B. auf einem Katholikentag, einer Chartres-Wallfahrt oder einem Weltjugendtreffen 
 

visuelle Predigthilfen im Internet



Nicht nur für Gewerkschaftler
und Politiker ;-)

50 Jahre treue Dienste in Gehaltsklasse "Vergelts Gott"

Ein wirklich "katholischer" (= allumfassender) Katalog ;-)

Die Internetseiten

der
römisch-katholischen Kirche
Internationales Gesamtverzeichnis [D,E,F,I,S]

Deutsch:
Kirche zum Mitreden - Infos für den christlichen Dialog; ökumenisch orientierte Seite, die den zwanglosen und angstfreien Gedankenaustausch kritischer Christen und Nichtchristen unterstützt und engagiert gegen blinden Dogmatismus und gegen kalte Gerechtigkeit Widerstand leistet.

Englisch:
-

Französisch:
-

Italienisch:
-

Spanisch:
-

Schlag-Worte

 

Ein wahrhaft "christlicher Dialog" (s.o.)

"Wir halten Neonazis und Kinderschänder selbstverständlich für brandgefährlich, in gewisser Hinsicht ist [... ] aber gefährlicher: 'Denn diese Leute [V(aticanum)-2-Sektierer"] sind Lügenapostel..."
aus: Kirche zum Mitreden

soviel zum Thema "christlicher Dialog" oder
"Seht wie sie einander lieben" :-(

Wenn ...


- man nicht so viel Arbeit hätte,
- man erst mal Rentner wäre,
- man besser auf den Beinen wäre,
- man nicht so schwerhörig wäre,
- einen jemand abholen würde,
- man nicht ausschlafen müsste,
- die Kirchzeit günstiger wäre,
- die Kirche nicht so kühl wäre,
- die Bänke nicht so hart wären,
- es weniger liturgisch zuginge,
- die Lieder moderner wären,
- die Texte verständlicher wären,
- die Predigt nicht so lang wäre,
- der Pfarrer deutlicher spräche,
- die Kirchgänger keine Heuchler
- und im Leben überzeugender wären,

dann ... fänden sich gewiss noch andere Gründe,
warum man nicht in die Kirche geht.

Der Priester ist verunsichert, denn ...

- predigt er länger als zehn Minuten, gilt er als Kirchenleerer;
- predigt er kürzer, dann hat er sich schlecht vorbereitet;
- spricht er bei der Predigt laut, dann schreit er;
- spricht er normal, dann versteht man ihn nicht;
- besitzt er ein Auto, dann ist er zu weltlich gesinnt;
- besitzt er kein Auto, dann geht er nicht mit der Zeit;
- wenn er Hausbesuche macht, ist er nie zuhause;
- wenn er immer zuhause ist, macht er keine Hausbesuche;
- wenn er um Spenden bittet, ist er auf Geld aus;
- wenn er es nicht tut, hält er sich dafür zu vornehm;
- wenn er sich im Beichtstuhl Zeit nimmt, macht er es zu lang;
- wenn er es kurz macht, fertigt er die Leute ab;
- beginnt er die Messe pünktlich, dann geht seine Uhr vor;
- beginnt er etwas später, dann hält er die Gemeinde auf;
- renoviert er die Kirche, dann wirft er das Geld hinaus;
- tut er das nicht, dann lässt er alles verkommen;
- ist er jung, dann hat er keine Erfahrung;
- ist er alt, dann soll er sich bald pensionieren lassen;
- solange er lebt, hat er immer Leute, die alles besser wissen;
- wenn er stirbt, ist keiner da, der ihn ersetzt!

 

Zunehmend antichristliches Klima in Europa

Mario Mauro: Guerra ai Cristiani. Le persecuzioni e le discriminazioni dei Cristiani nel mondo. Edizioni Lindau (Turin), 2010

Am schlimmsten ist für Mario Mauro die antichristliche Entwicklung in Zapateros Spanien. In keinem anderen europäischen Land gehört das Antichristliche zur Regierungsphilosophie, die im 37ten Kongreß der Sozialistischen Partei im Jahr 2008 definiert wurde. Damals stellte Zapatero drei Ziele vor: Die Einführung eines Rechts auf Abtreibung, die Entfernung religiöser Symbole aus öffentlichen Plätzen und die Beendigung der Kooperation des spanischen Staates mit der katholischen Kirche, so wie sie in der Verfassung von 1978 festgelegt wurde. Für diese Politik stehen genügend finanzielle Mittel für Organisationen wie der „Fondo Global España-UNPFA“ zur Verfügung, die öffentliche Kampagnen für die die Abtreibung und die Gleichstellung der Geschlechter vornehmen. Spanien „exportiert“ diese Ideologie durch die „Grupo de Interés Español“. Für die Regierung Zapateros ist die Abtreibung bloß eine weitere Verhütungsmethode, die auch Minderjährige ohne Erlaubnis der Eltern benutzen können. Die Kritik aus der katholischen Kirche wird mit dem Hinweis zurückgewiesen, es handele sich um rückwärtsgewandte Bischöfe, die da protestieren.
http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2010/06/neuerscheinung-krieg-den-christen-in.html



Die negative Meinung zu Christen korreliert in Spanien auch mit einer negativen Einstellung zu Juden !
Studie dies Pew Global Attitudes Project des Pew Center zur Erforschung weltweiter Einstellungen

http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5202608/
 


 

Quellen: diverse Quellen

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