| "Heiligste Dreifaltigkeit" Altdorf b.Nürnberg Kontakt 2/2001 |
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es war eine andere Zeit, als die Schwestern von der Schmerzhaften Mutter - auch Abenberger Schwestern genannt - im April 1957 in Altdorf eine Niederlassung gründeten und am 1. Mai 1957 der Kindergarten St. Josef seine Türen öffnete und täglich 75 Kinder hineinströmten. Von Schwesternmangel keine Spur; denn neben der Kindergärtnerin begannen eine Krankenschwester, eine Hausoberin und eine Hausschwester ihren vielfältigen Dienst in der Pfarrei Altdorf. Für Stadtpfarrer Anton Probst und für die Pfarrgemeinde war es sicher ein Freudentag. 44 Jahre hat diese sozial-caritativ ausgerichtete Schwesterngemeinschaft hier in Altdorf und Umgebung segensreich gewirkt. Nach ihrem Ordensvorbild, dem heiligen Franz von Assisi, sehen sie im Lob Gottes ihre vornehmste Aufgabe und nehmen die Anliegen ihrer Mitmenschen ins Gebet mit hinein. Mit dem 31. Juli 2001 werden uns nun Schwester Christa Langecker und Schwester Irene Schneider in Richtung Mutterhaus Abenberg verlassen. Die Schwesternstation wird somit geschlossen. Ein Trauertag für all die, die den Dienst der beiden Schwestern unmittelbar erfahren durften, aber auch für die, die das Wirken der Schwestern in unserer Pfarrei geschätzt haben. Schwester Christa, die 1967 kam, garantierte als Kindergartenleiterin von 1969 bis August 2000 für den guten Ruf des Katholischen Kindergartens St. Josef. Die Kinder der Kindergartenkinder ihrer Anfangsjahre fühlten sich bei ihr genauso wohl wie schon deren Eltern. Schwester Irene versah seit 1967 gewissenhaft den Mesnerdienst in der Kirche. Ein Blick in den Garten des Schwesternhauses und in die Außenanlagen des Kindergartens verrät ihre Liebe zur Natur und zu den Blumen. Die Kindergartenkinder genossen das Mittagessen, das sie ihnen zubereitete. Für all das und für manch verborgenen Dienst darf ich unseren scheidenden Schwestern ein herzliches "Vergelts Gott" sagen. Wir können unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, wenn wir mit ihnen beim Festgottesdienst am 22. Juli, 9.30 Uhr, Gott danken und beim anschließenden Festakt im Kindergarten anwesend sind. Wer sich an einem Abschiedsgeschenk beteiligen möchte, kann eine Überweisung auf das Konto der Kirchenstiftung Altdorf bei der HypoVereins-bank Altdorf, BLZ 760 200 70, Kontonummer 1140 167 513 mit der Angabe des Verwendungszwecks "Abenberger Schwestern" tätigen.
Danken wir Gott für seine treue Wegbegleitung in der vergangenen 25 Jahren. Die gesamte Pfarrgemeinde ist zur Feier des Priesterjubiläums, insbesondere zur Begegnung mit dem Jubilar, beim Pfarrnachmittag herzlich eingeladen.
Taufgespräch II am Sa 15.09., 16.00 Uhr im Pfarrhaus mit Religionslehrerin Elisabeth Gsänger Taufgespräch III am Do 20.09., 20.00 Uhr im Pfarrhaus
Gesucht wird: Älteres Ehepaar oder alleinstehende
Frau für Mesnerdienst in der Pfarrei und Hausmeisterdienste im Kindergarten St. Josef und
im Pfarramt. Wohnung vorhanden.
Anmeldung bei Frau Thon, Tel. 7139;
Klosterschwester Emilia, die die Kranken in ihren Wohnungen versorgt hatte, war 1980 verstorben: Wer also kümmert sich in Zukunft um die Haus-Kranken in Altdorf, die wunschgemäß in ihrer gewohnten Umgebung bleiben möchten und dort pflegerisch kompetent - und im Vergleich zur stationären Versorgung im Krankenhaus weit kostengünstiger - versorgt werden müssen? Pfarrer Senninger entdeckte im Rahmen seiner Recherchen Schwester Anni Treitler in Weißenbrunn, die 8 Jahre im Altdorfer Krankenhaus gearbeitet hatte und nach Familien- und Erziehungszeit sich vorstellen konnte, wieder halbtags zu arbeiten. Und so begann die Entwicklung der ambulanten Krankenpflege durch weltliche Schwestern in unserer Pfarrei, die inzwischen angewachsen ist auf 5 Schwestern und 3 hauswirtschaftliche Helferinnen, denen allen unsere besten Wünsche für die Zukunft gelten! In einer Feierstunde würdigte Dr. Hergel die Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft von Schwester Anni Treitler. Zudem erfreut sie sich großer Beliebtheit bei ihren Patienten. Die Pfarrgemeinde sagt ihr ein herzliches "Vergelts Gott". Wirkliche Freunde
Wir lernen - besonders bei
langer Krankheitsdauer -
Sie sehen richtig! Es ist keine Fotomontage, und die Älteren unter uns werden sich noch erinnern: Als das neue Gotteshaus unserer Pfarrei "Zur Heiligsten Dreifaltigkeit" am 1. Adventssonntag, dem 2. Dezember 1951, von Bischof Dr. Joseph Schröffer eingeweiht wurde, stand noch der Turm der abgerissenen alten Kirche. Der damalige Stadtpfarrer und Bauherr Anton Probst musste sparen. So fehlten auch noch die Seitenaltäre, die Freskenmalereien, eine Orgel, der Taufstein usw. Rund 200.000,- DM hatte der Kirchenbau gekostet. Für heutige Begriffe eine lächerliche Summe! Doch wie "Der Bote" von damals berichtet, war es bereits die dritte Kirche, die im Jahr 1951 auf dem damaligen Altdorfer Pfarrgebiet mit den Kirchen in Leinburg und Penzenhofen errichtet wurde. Durch die Ansiedlung der Heimatvertriebenen in unserem Raum änderte sich nach dem Kriege der Anteil der kath. Bevölkerung grundlegend. Lebten im Jahr 1937 auf dem Altdorfer Pfarrsprengel, der sich auf 80 umliegende Dörfer erstreckte, 680 Katholiken - etwa 5% der Bevölkerung, so zählte die Pfarrei gute 10 Jahre später 6800 Katholiken - etwa 23% der Bevölkerung. Diese Entwicklung erforderte auch entsprechendes Handeln der Diözese beim Kirchenbau. Regierungsbaumeister Hans Beckers aus Regensburg war der Architekt unserer Kirche und auch des Kindergartens n den Jahren 1956/57. Wie dem Briefwechsel mit den amtlichen Stellen zu entnehmen ist, konnte er freilich seine ursprünglichen, bereits der späteren Liturgieform verbundenen Vorstellungen nicht verwirklichen. So vermerkt er in seinem Schreiben zum 5. Vorentwurf für die Kirche: "Von dem freistehenden, im Volkraum aufgestellten Altar ist wunschgemäß Abstand genommen, ebenso von einer Beichtkapelle ...". Spärlich in den Archivunterlagen sind die Hinweise auf Eigenleistungen der Pfarrangehörigen beim Kirchenbau. Diese hat es sicher im großen Umfange gegeben. Wenn wir am 1. Advent d. J. (auch der 2. Dez.) zusammen mit Bischof Dr. Walter Mixa das 50-jährige Jubiläum der Weihe unserer Kirche feiern, möchten wir in einer Ausstellung die Zeit des Kirchenbaus wieder lebendig werden lassen. Wir würden uns freuen, wenn Sie mit Fotos und Aufzeichnungen Ihrer Erinnerungen etwas dazu beitragen würden.
Für die kommenden Monate sind folgende Angebote für alle Jugendlichen der Pfarrei geplant:
Für den Herbst ist geplant, für alle Jugendlichen (nach der Firmung) an einem Freitag im Monat Aktivitäten wie z.B. Disco, Fahrt ins Palm Beach, Kegeln, Filmnacht, ... anzubieten. Ein genaues Programm wird nach den Sommerferien verteilt. Nähere Informationen gibt es bei den Mitgliedern
der Jugendleiterrunde oder bei Gemeindeassistentin Brigitte Märx
Die aus den Medien bekannte Schwester Theresa Cukic wird uns an diesem Tag bei dem Thema "Theresa von Avila" dabei begleiten. Der Einkehrtag findet von 14.30 - 21.00 Uhr im Roncalli-Haus statt. Der Unkostenbeitrag beträgt 10,-- DM (incl. Essen). Anmeldungen werden bis Sonntag, 30. Sept. im Pfarrbüro (Tel. 5135) oder bei Frau Brigitte Märx (Tel. 95 84 59) entgegengenommen.
Seit der letzten Ausgabe des Kontakt (1/01)
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