| "Heiligste Dreifaltigkeit" Altdorf b.Nürnberg Neueinweihung des Kindergarten St. Josef |
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Am
9. November 2003 feierten Pfarr- und Zivilgemeinde in Altdorf die
Einweihung des neu renovierten kath. Kindergartens St. Josef in der
Rascher Straße. Der Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche wurde
gemeinsam von Caritasdirektor Willibald Harrer, dem ehemaligen Altdorfer
Pfarrer Gerhard Senninger und Dekan Albert Börschlein zelebriert. Im Anschluss an den von den Kindern mitgestalteten Gottesdienst war zu einem Empfang im neuen Kindergarten geladen. Zahlreiche Gäste, Eltern von Kindergartenkindern aber auch andere Interessenten, drängten sich, um die neuen Räumlichkeiten zu begutachten. Sie zeigten sich angenehm überrascht über die großzügigen architektonischen Renovierungsmaßnahmen und die neue entwicklungsfördernde Einrichtung des Kindergartens. Auf
der neuen Bühne des Kindergartens hatten die Kinder gleich ihren ersten
Auftritt mit „Wer will fleißige Handwerker sehen“. Allen, die zum
Gelingen der Arbeiten beigetragen hatten, erhielten von den Kindern Orden
aus Schokoladentalern. Caritasdirektor Harrer weihte die einzelnen Räume
des Kindergartens ein.
Kirchenpfleger
Hans Herzog erläuterte in einem kurzen Statement die wichtigsten
Neuerungen und Veränderungen bei den größtenteils abgeschlossenen
Renovierungsarbeiten des Kindergartens. Den Besuchern falle wohl als
erstes die neue Vorhalle in Glas uns Stahl auf, die den Eltern beim
Bringen und Abholen der Kinder eine geschützte Unterstellmöglichkeit
bietet. Durch die hochgezogenen, der Dachneigung angepassten Decken haben
die Gruppenräume ein völlig neues und großzügiges Raumempfinden
erhalten. Mit der neuen Fensterfront in den Gruppenräumen wurde für die
Kinder ein direkter Ausgang auf eine breit angelegte Terrasse und die
anschließende Spielwiese geschaffen. Ein gestalterisches Element bilden
die Lochplattendecken in den Gruppenräumen, die auch zu einer gedämpften
Akustik beitragen. Mit dem Einbau einer Bühne, ging ein lang gehegter
Wunsch der Erzieherinnen in Erfüllung. Als besonders gelungen bezeichnete
Herzog auch die malerische Gestaltung des hohen und langgestreckten
Flures, der nach den Ideen des Architekten Horn und des Kirchenpflegers
von Malermeister Bachmann gestaltet wurde. Völlige Neuinstallationen gab
es bei der Strom-, Wasser- und Heizungsanlage. Besonders wohlfühlen aber
dürften sich die Kinder in ihren Gruppenräumen, die mit völlig neuen
Möbeln der Firma Werfritz ausgestattet wurden. Das zweigeschossige
Gemino-Haus in jeder Gruppe bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten
zum Rückzug und für Eigenbetätigung. Das gut erhaltene alte Mobiliar fand in den Intensivräumen und
im neuen Werkraum weiterhin eine zweckvolle Verwendung.
In
seiner Ansprache gab Bürgermeister Rainer Pohl seiner Freude Ausdruck,
dass auch in schwierigen Zeiten für die kommunalen Finanzen, ein solches
Projekt für die Kinder und damit die Zukunft der Gemeinde gefördert
werden konnte. Der Direktor des Wichernhaus Kasperowitsch betonte als
Vertreter der evangelischen Gemeinde, dass es in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten nicht sein dürfe, dass zunächst bei den Kleinen und
Schwachen gespart werde. Beide überreichten Spielzeug als Geschenk für
den Kindergarten. Mit einem Zitat von Friedrich Fröbel, dem Gründer des
ersten Kindergartens, „Erziehung ist Beispiel und Liebe“ hatte Bürgermeister
Pohl den Erziehungsauftrag des Kindergartens angesprochen. Frau
Kittel-Klaigrewe von der Fachaufsicht und Fachberatung für Kindergärten
des Landkreises Nürnberger Land ging in ihrer Rede auf die fünf L ein,
die der Kindergarten vermitteln helfen solle: Liebe, Lachen, Lernen,
Leiden und Leiten. Am Ende des offiziellen Teiles wurde dem Architekt Horn
als Dankgeschenk den gerahmten Entwurf des italienischen Künstlers Rocci
für die Fassadenmalerei des Kindergartens überreicht. Pfarrer Börschlein
überreichte einen Blumenstrauß an Frau Herzog und bedankte sich für die
vielen geleisteten Arbeitsstunden des Kirchenpflegers, die schließlich
auch Ausfallstunden für seine Familie waren. Mit Applaus wurden auch das
Kindergartenteam unter Leitung von Sonja Walenta, das Hausmeisterehepaar
Jenauth und nicht zuletzt die Kinder bedacht, die in den sieben Monaten
der Renovierungsarbeiten im Roncalli-Haus einige Einschränkungen hatten
hinnehmen müssen.
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